DSL-Probs...

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CHris
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Beitragvon CHris » Mi 26.09.2001 13:15

Hi!

Bitte nicht verwechseln!

DSL-Anbieter: Arcor, Streamgate, QSC und die DTAG, und einige Regionale.

DSL-Provider:1&1, t-online, Arcor, QSC, AOL.

Wenn man z.B. nen Arcor-DSL-Anschluß hat, dann hat der, rein technisch nichts mit der DTAG zutun!

Arcor fährt, wie auch QSC und Streamgate eigene DSL-Technik in den Vermittlungsstellen! Das einzige, was sie noch nutzen sind die Telekomleitungen, die von der Vermittlungsstelle zum Anschluß gehen, eben die letzte Meile. Alles was die Vermittlungsstelle verläßt, verläßt sie auf Arcor-Technik.

Anders liegt es, wenn man seinen DSL-Anschluß z.B. über 1&1, AOL oder t-offline bestellt, die verticken nur den DTAG-Anschluß und setzen ihre Zugangstechnik dahinter

Die Probleme bei TDSL waren nur Probleme von t-offline, die hatten Probleme mit ihrem Zugangsserver.

Gruß

CHris

Michael Reich

Beitragvon Michael Reich » Mi 26.09.2001 13:15

@Stephan,
nur Telefon, oder bekommt ihr auch noch Strom über diese Leitungrn,
imho hatte man eine ganze Zeit kombinierte Leitungen..

Das der NTBA eingeschaltet sein muss ist völliger Quatsch, ein Bus wird grundsätzlich durch das anschalten einer Impedanz terminiert und sowas ist rein passiv...

Micha

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Stephan
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Beitragvon Stephan » Mi 26.09.2001 14:00

Hi Micha

ne, den Strom bekommen wir neuerdings :-) über eine Erdleitung. weiterhin ist die Freileitung vierfach verdrehtet, also nicht nur zweifach wie gewöhnlich.

Mich würde nur interessieren, ob prinzipiell was gegen die Freileitung spricht (Störfrequenzen oder sowas), oder ob's an was anderem liegt (vielfach sind ja Freileitungen noch zweifach verdrahtet, oder?)

Nix-Wisser-Gruss

Stephan

Michael Reich

Beitragvon Michael Reich » Mi 26.09.2001 14:45

@Stephan,
nur die neuen sehr schnellen Übertragungstechniken, VDSL und HDSL setzen auf 4 bzw. 6 Draht technik auf, normalerweise sollte es von dieser Seite keine Probleme geben..

Auch ein Neben- oder Übersprechen ist bei digitalisierten Übertragungsverfahren kein Problem mehr..

Ich schätze eher ihr seit zu weit von der nächsten Vermittlungsstelle weg.

Auf standart Kupferverkabelung gibt es normalerweise ab 4 KM Entfernung keine Möglichkeit die notwendige Bandbreite für ADSL zur Verfügung zu stellen.

Gruss
Micha

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Beitragvon Thomas » Mi 26.09.2001 15:47

Ich muß CHris hier in seiner Aussage unterstützen, die "richtigen" Provider (u.a. Acor, Hansenet) nutzen nur die "letzte Meile" der DTAG, sprich das Kabel von der DiVO (Amt) nach Hause. Und die Server sind sowieso unabängig von t-offline. Sonst wäre t-offline in Hamburg ja genauso wie Arcor seit 3 Tagen weg (ausnahmsweise mal nicht).

@Micha: nicht der NTBA muß eingeschaltet sein (ist bei mir nie, da der Saft über die Telefonleitung von der DTAG kommt) sondern das DSL-Modem, damit die Synchronisation nicht verloren geht.

@Stephan: afaik sollten Freileitungen kein Problem darstellen, es sei denn - wie von Micha schon beschrieben - Du bist zu weit vom Amt weg.
Gruß,

Thomas aka Bad Boy

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Udo
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Beitragvon Udo » Mi 26.09.2001 15:52

Nein Stephan,

ein grundsätzliches Problem gibt es mit diesen Freileitungen nicht!

Es sei denn sie genügen aus anderen Gründen nicht der Spezifikation für DSL (z.B. zu lang, oder falsche elektrische Werte)


DSL konnte überhaupt nur so schnell in die Fläche kommen, weil die normalen zweidrähtigen Kupferleitungen verwendbar sind!

Gruß
Udo

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Beitragvon Stephan » Mi 26.09.2001 16:29

danke erst mal alle. Ich vermute, dass die erst mal alle Freileitungen auf "die rote Liste" gesetzt haben, weil damit ja oft entfernte Gegenden (Bauernhöfe etc.) bedienen. Bei uns ist die freileitung ja nur 100 m lang.

werde mich da mal erkundigen.

Gruss

Stephan

Ralle

Beitragvon Ralle » Mi 26.09.2001 20:19

Hi Leute!

Guck, wieder was dazu gelernt - soll mal einer sagen, freemoflen bildet nicht :-)

Ich glaub, Kiri hat recht mit ihrem dritten Bildungsweg :-D

Gruß

R@lle

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Beitragvon Kai » Do 27.09.2001 00:11

Boah, Geiel !

...da habe selbst ich mal einen produktiven Beitrag auf die Beinchen gestellt ! ;-)

Gruß,

Kai


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