JvS and Frischling® go Salzburgring :-) Teil 1

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Birgit
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JvS and Frischling® go Salzburgring :-) Teil 1

Beitragvon Birgit » Mi 15.08.2001 22:27

Hallo zusammen!

Hier JvS' und mein Bericht von den letzten Tagen - viel Spaß beim "miterleben"!

"Eisenreiten, Eisenweitwurf, Eisenliebe

Der Rheinring-Event musste wiederholt werden. Und ich war wieder dabei: Eisenreiten am Salzburgring.

Salzburgring - Stätte meiner Entjungferung. Dort war ich zum ersten Mal „renntechnisch“ zugange, damals noch mit meiner Triumph Daytona. Das Erlebnis war ein heftiges - der Respekt vor dem Ring ist mir geblieben. Die Triumph lief 260 Sachen laut Tacho, damals auf der Gegengeraden - bei dem Speed tanzte meine Brille so sehr auf der Nase, dass ich fast blind in die Fahrerlagerkurve einlenken musste...

Diesmal war alles anders - und zwar so:

KTM und Duc wurden die ganze Woche lang gesalbt, gewaschen und gepflegt. 2 Dosen WD 40 gingen ins Land. Die KTM verlor den Schmodder an Kette, Schwinge, Motorgehäuse, die Ducati wurde - mal wieder - von der Enduro zum Race-Bike umgebaut. Sand und Schotter vom Stilfserjoch, in einer roten Verkleidung transportiert anyone??
Das teure Geschmeide kam an den Vorderbau: die R-Bremse... Ich habe mir dabei die Hände zerschnitten und zerschunden, die Bremsflüssigkeit fraß meine Haut auf. Und ich habe meinem Schienbein mit der VOR von Buell-Kollege-Johann eine richtig schöne Wunde zugefügt: Kickstarten ohne Endurostiefel mache ich nie wieder.
Am Sonntag früh Projekt Logistik: rein mit der KTM in den Transporter, dann rein in mein Leder; bei strahlendem Sonnenschein gings mit Buell-Kollege-Johann und SP1-Willi quer durch Südtirol: Bremse einfahren. Durch den Vinschgau, quer durch Meran, den Jaufenpass hoch und dahinter wieder runter. Meine Vorfreude über das Brennen am Ring stieg mit jeder Kurve, denn das Licht in meinem Vorderrad leuchtete mit jeder Bremsung heller. Von meinen beiden Zweizylinder-Schinder-Kollegen verabschiedete ich mich in Sterzing, über den Brenner gings runter nach Innsbruck, autobahnen in Richtung Salzburgring, den Preis der Vignette verfahren.

Das dritte Mal taucht die mächtige Fahrerlagerkurve zwischen den Bäumen und Sträuchern auf, wenn man von Plainfeld runterkommt. Fieber. Kenne den Namen nicht, muss aber irgendwas mit Racing-Hochtemperaturis zu tun haben.

Ein arges Projekt war das Finden meines Hotels. Wäre ich doch mal links abgebogen, nicht so oft rechts, ich hätte mir ein paar Kilometer gespart. Aber eingecheckt war schnell, und der Frischling ließ auch nicht lange auf sich warten.

Frühstück. Kaffee, Müsli, ordentlich von allem, was Tinte auf den Füller geben sollte. Arg nervös war ich bei der Anfahrt zur Stätte des Speeds, das Abkleben von Scheinwerfer, Blinker und Zeug beruhigte aber sehr. Und - Überraschung: wegen wenig Teilnehmer gabs keine Gruppeneinteilung, sondern Freies Fahren den ganzen Tag lang. Na dann.. Schnell sich darüber freuen, schnell sich fertig machen, schnell rein.

Erste Runde. Kein Schwein auf der Piste - nur ich. Einrollen, Reifen warm fahren, Strecke beäugen, alles für gut befinden. Nein, es ist nicht mehr so gigantisch weitläufig wie beim letzten Mal. Es ist vertraut, es ist gut. In der dritten Runde kreuzt immer noch niemand meine Kreise, genial. Also dann mal los, aus der Schikane vor Start / Ziel bekommt die Duc erstmals richtig Feuer. Trotz Ohrenstöpsel - der Sound des V2 bei 10.000 u/min ist einfach unbeschreiblich.. irgendwie undefinierbar. Aggressiv, hemmungslos hochdrehend, abnormal :-)

Dann Anbremsen der ersten Schikane. Noch nie, ich wiederhole, noch nie hat ein Motorrad unter mir dermassen brutal Speed abgebaut... genial. Nach über 30.000 km hat die Duc endlich die Bremse, die sie verdient: glasklarer Druckpunkt, minmaler Kraftaufwand, brachiale Wirkung, auf den Punkt dosierbar - wie man es sich wünscht. Mit 2 Fingern raube ich der Duc dreistellige km/h-Werte und werfe sie um die Schikane. Ein paar Augenblicke später wieder das gleiche Spiel: souveränes Anbremsen der Nocksteinkehre, umlegen und dann wieder Gas, die ewig lange Gegengerade hoch und in die Fahrerlagerkurve runter. Es ist einfach geil, in arger Schräglage durch die Kurve zu segeln, zu merken, wie sich die Steilwand der Fahrerlagerkurve langsam vor einem aufbaut, sich raustragen zu lassen, mit gezogener Bremse um das gewaltigste Kurvendings, das ich kenne, zu fliegen und sich dann für die Publikums-Schikane zu sortieren. Macht süchtig, verlangt nach mehr. Nach mehr Speed, nach mehr Schräglage, nach mehr Lärm, nach mehr Druck in den Unterarmen, nach allem, was ausserhalb vom Ring so richtig schön verboten ist.

So geht’s 4, 5 Runden. Der Ring scheint mein zu sein. Aber irgendwann fliegen dann die ersten Schnellen um den Kurs: wie die rote Salzburger R1 mit dem 130 kg-Hühnen drauf. Der fährt hier wie es andere in ihrem Wohnzimmer nicht könnten. Einfach mörder. 916er blasen vorbei, wärmen mein Herz mit ihrem lauten Spruch aus den offenen Rohren. Eine GSX-R 750 zischt auf der Gegengeraden lautlos an mir vorbei und verschwindet innerhalb kürzester Zeit aus meinem Blickfeld - obwohl ich auch weit über 200 auf der Uhr habe. Ich ahne, was meiner Duc fehlt. Leistung. Aber ich bin länger schnell - weil ich später bremse *lach*

Meine Unterarme werden im Laufe der Runden immer dicker, die Duc immer unruhiger. Im Linksknick vor der Einfahrt in die Fahrerlagerkurve beginnt dann das Rühren. Zuerst nur leicht, mit jeder Runde stärker. Irgendwann rudere ich mehr auf die Fahrerlagerkurve zu, als dass ich sie fahre. Also raus. Was trinken, Bike und mich abkühlen lassen, die Reifen bestaunen. Oder sorgenvoll betrachten, denn den hinteren Pirelli zerfrisst es sichtbar. Tjo, mit Verschleiss ist zu rechnen...

Kurz drauf mische ich mich wieder in das Konzert der Zwei, Drei- und Vierzylinder. Spiele nur ein kleines, leises Instrument im Reigen der ganz Schnellen. Hoffe immer wieder, niemanden im Weg zu sein. Nach dem ersten heftigen Pendler an gleicher Stelle wie zuvor bin ich wieder draussen. Der Tag ist noch lang, ich hab nichts zu versäumen, also nichts übertreiben. Ich nehm mir den Frischling an die Hand zum Durchs-Fahrerlager-Schlendern. Und zum Supermoto schauen. Boaey, da tanzt der Bär! Die schönsten, drahtigsten und haarigsten Maschinen wo gibt tanzen hier einen wilden Step. Zierliche Husabergs, denen man so einen Lärm gar nie nicht zutrauen würde. Drehen beim Rausbeschleunigen aus der Kehre vor dem Publikum unheimlich aggressiv hoch, ich habe Angst, die reissen sich die Speichen aus der Felge.. Und doch werden diese Maschinen getoppt: von den Werks-KTM. Bikes von einem anderen Stern; fliegen lautlos auf die Kurve zu, stehen quer, dass man seinen Augen nicht traut, säuseln ums Eck, explodieren kurvenausgangs und weg. Unglaublich... Von der Fahrzeugbeherrschung eines Roger Bantlis gar nicht zu reden - so ein Künstler braucht einfach genau dieses Material zum Künsteln.

Irgendwie komme ich mit allen ein bisschen ins Gespräch - und plötzlich sieht sich Birgit das Anmeldeformular ausfüllen. In der großen Hütte Salzburgring ist locker noch Platz für einen weiteren Fahrer, also muss sie auch auf die Piste :-) :-)

Ein Schnellschuß von uns beiden, eine spontane Entscheidung - auf einmal fahre ich mit dem Frischling im Schlepptau um den Ring, zeige ihr wie ein alter Hase meine Linie, bin stolz auf sie :-) Möchte sie aber nach drei Runden rausholen, um zu fragen, wie es ihr geht - aber sie denkt nicht daran. Will fahren. Also dann - tu ich es ihr gleich. Nach wieder knapp 15 Runden macht das Rühren und Pendeln dem turn wieder ein Ende. Ich will raus :-(

Mittagspause, Lagebesprechung - unsere beiden Bikes schieben wir zu Dany, dem Fahrwerksmenschen. Zwei Drücker hier, zwei Heber da, zwei Klicks hier, zwei dort, ein Haufen guter Tips zur Haltung auf der Maschine, auf was ich achten sollte - nach 30 Minuten bin ich mit einer völlig verwandelten Maschine wieder auf dem Ring. Ein noch satteres Fahrgefühl, kein Pendeln und Rühren, keine Fahrwerksunruhen, nur noch Spass :-) Das Reifenbild verändert sich dramatisch in Richtung gesund - keine Gummi-Würste mehr, die an die Kante wandern und sich im Höcker und auf der Felge verteilen. Einfach super - vielen Dank nochmal, Dany!!

Keine Ahnung, wieviel Runden ich diesmal gefahren bin - jedenfalls bis zur Erschöpfung :-) In der Nocksteinkehre stürzt vor Birgits Augen die Thunderace.. wohl wieder ein Frischlings-Tupfen weniger *g* Als sich später dann noch eine R6 an der selben Stelle ins Kiesbett haut, beeindruckt es sie schon weniger - dafür fährt der Kerl genau vor mir wieder auf die Strecke und verteilt Kies in rauhen Mengen auf der Piste. Es ist echt ein ungutes Gefühl, wenn einem bei über 200 Sachen Steine und Sand um die Ohren fliegen :-(

Also wieder Zeit für eine Pause. „Fachsimpeleien“ zwischen Birgit und mir, Schauinsland überall - es gibt soviel zu sehen... Eine Bimota YB6 taucht auf, die fellverkleidete Duke kommt auch gut, allgegenwärtig das Brüllen der Supermotos im Fahrerlager, untermalt vom Sound der gewaltigen MO-SPS, die sich durch die Fahrerlagerkurve presst. Die RC 30 vor dem Renn-Truck blinzelt mich immer wieder an, ihre jüngere Schwester RC 45 droht mit ihrem heiseren Zweitakt-Dreizylinder-oder-sonst-was-Kurioses-Sound: „Komm mir nicht zu nahe, ich bin böse..!“ Schnell, richtig schnell, wischt immer wieder was rotes ums Fahrerlager: wieder die Salzburger R1 mit dem Hünen drauf...


Wir wollen nochmal. Ganz gemütlich marschieren wir zu unseren Bikes, ich nehm den Helm in die Hand, da gibt’s einen argen Krach - irgendwas Schweres knallt in die Leitplanken - ich dreh mich um und sehe ein silbernes Etwas durch die Luft fliegen. Überschlägt sich einmal, zweimal, dreimal... *weia*, das wars dann wohl für heute. Eine Fireblade und eine R1 haben sich auf der Gegengeraden berührt und sind spektakulär abgeflogen. Beide Bikes Totalschaden - kein Wunder, bei einem Speed von sicher weit über 230... Der R1 hat es den Heckrahmen auf einer Seite abgebrochen, im Tank sah man die Kontur der Leitplanke, das ganze Bike war gut 30 cm niedriger als im Originalzustand. Der Lumpensammlerwagen voll gefüllt mit Schrottteilen, Luftfilter, Instrumente, Lenkerstummel, viel Plastik... ein hässlicher Anblick. Das Vorderrad der Fireblade war stellenweise nur mehr geschätzte 2 Zoll breit, fast kein Teil mehr auf dem anderen.. :-( R1-Fahrer im Krankenhaus, Fireblade-Pilot wundersamerweise unverletzt - that’s racing, würde mancher sagen...

Wir kommen noch zu unserem letzten Turn. Auch der war wieder richtig gut. Freie Bahn, nur noch wenige Schnelle auf dem Ring, wie gemacht für Möchtegern-Schnell-Seier ;-) Am Ende stehen über 200 km auf dem Ducati-Tacho, die Reifen sind wieder Eiscafe-tauglich, Birgit strahlt über das ganze Gesicht - so muss das!"



Als treue "Boxencrew" für den Desmorado JvS mache ich mich am Sonntagmorgen Richtung Salzburg auf den Weg. Die TRX bekommt noch schnell ein bißchen das Kleid geputzt - das Wetter ist einfach zu schön, um mit dreckigen Tüten durch die Gegend zu fahren, vor allem wenn man auf jeder Seite einen hat... ;-) Rucksack drauf, an der Tanke noch schnell vollgetankt und Luftdruck gecheckt und ab geht's.

Bundesstraßen Richtung Stuttgart, Ulm, Augsburg... Bei einer Rast an einem See vertrete ich mir die Füße und höre auf einmal von der Straße Reifenquietschen und dann ein typisches lautes "Einschlaggeräusch": ein trockenes Krachen aus Metall und Kunststoff, Splittern... Durch die Bäume des etwa 100m von der Straße weg liegenden Parkplatzes sehe ich dann, dass drei Leute besorgt den Vorderbau eines Motorrades inspizieren - hatte ein Auto wohl wegen Fußgängern spontan gebremst und dem Motorradfahrer reichte es nicht mehr... Dem jungen Fahrer ist zum Glück nix passiert (zum Glück kein Direkteinschlag ins Auto, er warf sich beim Ausweichversuch auf die Seite), seiner schwarzbunten GPZ 500 hats jedoch die rechte Seite verschandelt. Die jungen Leute aus dem Auto haben ihn dann erst mal heimgefahren... - einen Gruß!

Weiter gehts nach München, finde direkt vor dem Karlstor einen Moppedparkplatz und lege eine Stunde Fußgängerzone mit kleiner Stärkung ein. Dann weiter über Wasserburg, Traunstein... gegen viertel vor zehn dann endlich am Hotel und ab in die Dusche... Heute wieder einen bislang unbekannten Teil Deutschlands erobert und die 16000km-Marke überschritten :-)


Montag. In JvS' Kielwasser über die Dörfer auf geschlungenen Sträßchen Richtung Salzburgring, auf den man auf einmal hinter einer Kurve rechterhand den ersten Blick werfen kann. Breit liegt die Fahrerlagerkurve unterhalb der Bauernhöfe, wie eine Riesenschlange im Tal - ein beeindruckender Anblick, wieder ganz anders als Rheinring oder Oschersleben...

Einen Platz für die Bikes gesucht und raus aus dem Helm... Fahrerbesprechung, gemeinsam die Duc abkleben, JvS sich wieder anziehen für den ersten Turn, Birgit sich soweit möglich ausziehen wegen der um neun morgens schon arg stechenden Sonne... :-) Ich suche mir einen Platz auf der kleinen Tribüne zwischen Schikane und Start/Zielgeraden und sehe zu, wie sich Bike um Bike einfährt, wie einige erst ganz verhalten die Strecke erfühlen, Reifen aufwärmen, sich mit jeder Runde dann mehr trauen, wie sichtbar Spaß aufkommt beim Fahren.

Aber viele sind es wirklich nicht, immer wieder ist eine zeitlang "Platz"... und hatten nicht in Oschersleben ein halbes Dutzend Leute zu mir gesagt "Fahr doch auch mal mit..."? Heute wäre Platz, wäre ich dann nicht so vielen im Weg, könnte mich in Ruhe rantesten...
Als JvS vom ersten Turn zurückkommt findet er mich unruhig,... soll ich nicht vielleicht...? Ab zum Veranstalter-Truck und gefragt; der Tag ist noch jung, den ganzen Tag freies Fahren, keiner hat was dagegen und JvS genug Schilling in bar, die er mir sofort vorstreckt für den guten Zweck.

Aufgekratzt beginne ich nun, auch die TRX abzukleben, die gar nicht weiß, wie ihr geschieht... Auf dem Gelände stehen zwei ihrer Schwestern, grün und schwarz, sie braucht sich nicht zu verstecken.
Wir checken dann einige Minuten die "Belegung" der Strecke, warten einen Moment noch, bis eine Handvoll ganz Schneller wieder draußen sind und es ruhiger wird und rollen dann Richtung Boxen... und dann nach einem Blick nach hinten auf den Ring. Komischer Anblick das... nicht Autobahn, nicht Landstraße, aber vertraut aus Sportsendungen, nur aus ganz anderer Perspektive...
Viel Zeit zum Grübeln bleibt nicht, denn schon taucht die enge Schikane am Ende der Zielgeraden auf... oops, und weiter zur Nockensteinkehre, dann die Gerade entlang, Fahrerlagerkurve, wieder Schikane (weia, ist das "links"... - die Gummispuren geradeaus ins Kiesbett sprechen eine deutliche Sprache...), Umlegen und dann wieder links auf die Zielgerade...

In ganz ruhigem gleichmäßigen Tempo zeigt mir JvS die Strecke, und wir stören keinen, weil sich das Händchenvoll Fahrer auf den 4,2km einfach verliert... Nach 3 Runden sehe ich ihn halb rausfahren, sich umdrehen und fragend den Daumen hochrecken - "alles ok?" - klar, jetzt werde ich langsam locker :-) Er fährt wieder hinter mich und folgt mir durch Schikane und Nockenstein und zieht dann langsam neben mich, ich winke ihn davon - "danke für's Führen, jetzt geh dich selber amüsieren" - und er zischt ab.

Ich lasse es ruhig angehen, kein Grund, etwas zu Übertreiben oder die TRiXi ohne Not wegzuschmeißen. Einfach mal rantasten, wieviel "Physik" ich mir zutraue - dass die TRX das locker abkann und auf der Rennstrecke auch in ihrem Element ist, haben mir ihre grünen und roten Schwestern am Rheinring und in Oschersleben schon gezeigt.
Zwischendrin zischen ein paar Maschinen an mir vorbei; ich halte mich auf meinen Runden bewußt innen, nutze den Spalt in der Spiegelabklebung für Blicke nach hinten, bevor ich die Seite wechsle, um eine Kurve mal von außen anzufahren, mache auf der Zielgeraden ganz außen extra langsamer, um den gesichteten Pulk R1 und Fireblades noch vorbei zu lassen, mit denen ich sonst gleichzeitig an der Schikane angekommen wäre - ärgern muß ich hier keinen...

Nach einem guten Dutzend Runden lasse ich es erstmal gut sein - bin jetzt neugierig auf einen Blick auf meine Reifen - ob die sich jetzt etwa auch schon so schön würsteln und "klebrig" zeigen bis zur Kante...? Vorne fehlt ein Fingerbreit, aber hinten sieht einfach toll aus! %-)

Wir holen uns erstmal was zu Trinken und gehen dann nacheinander mit Duc und TRX zum "Pferdeflüsterer", dem Fahrwerkseinsteller. "Eigentlich finde ich sie ganz gut so, aber besser geht immer", und tatsächlich läßt er nach ein paar Mal Handauflegen und Federung beäugen meine Gabel wie sie ist, und dreht nur hinten an allen Einstellungen (fragtmichnichtmehrwasalles;-)). Und bewirkt damit, dass die TRX Unebenheiten jetzt besser absorbiert, sich nicht auf schlechtem Aspalt anfühlt, wie ein Pferd mit steifem Kreuz.

Beim zweiten Turn später merke ich, dass ich jetzt "sanfter gebettet" sitze, ohne dass die TRX anfinge, schwammig zu werden. Satt wie ein Brett liegt sie, und ich platze fast vor Frischlingsstolz, als ich mich das erste Mal traue, in der Schikane vor der Start/Zielgeraden das Gas stehen zu lassen - einlenken, ok Radius passt, jetzt Gas, fast tanzend schwerelos die TRX nach rechts umlegen und wieder nach links und mit Gaaaaas raus auf die Gerade *WOW*
Jetzt traue ich mich auch mal, die Geschwindigkeit auf den Geraden zu steigern, am Ende der Zielgeraden dann um 120km/h runterbremsen, zickzack die Schikane und dann ab zur Nockensteinkehre. Erfreut stelle ich fest, wie ruhig die TRX das Runterschalten schluckt, nix mehr mit Stempeln und "Auskeilen" nach hinten *gg*. Im 3. Gang um 100km/h hochziehen, eine ihrer leichtsten Übungen - hab ich sie bisher beim Fahren nicht einfach grenzenlos unterfordert?

Aber meine Grenzen sind das Maß, und ich mache ganz bewußt am Eingang der Nockenstein und der Fahrerlagerkurve keine Experimente, ich will nicht testen, wie hart die Piste ist, wie gut Kies bremst... Erst wenn ich in aller Ruhe den Einlenkpunkt erwischt hab, wird rechts aufgedreht, und tatsächlich - ab 180 merkt man, dass es nach der Nockenstein wieder nach links geht, dass die Gerade nicht wirklich gerade ist ;-) Die Bodenwellen da oben schluckt die TRX bei 200 kommentarlos, das Fahrwerk paßt jetzt einfach super!
Bevor ich mich über meine beherzte Fahrweise freuen kann ("boaey, 200!!") zischt außen eine Fireblade vorbei, ok, einer ist immer schneller ;-D Einen der Schnelleren, dem ich in der Schikane vor der Zielgeraden den Spaß des Herbrennens gönnte, haute es leider in der Nockenstein ins Kiesbett, und der Dreck, den er am Kurvenausgang beim Weiterfahren hinterläßt, bringt mich doch etwas aus dem Konzept und ich lass es dann nach vier weiteren Runden sein für diesen Turn.

Als wir uns am Nachmittag für einen weiteren Turn anziehen wollen, höre ich ein Geräusch, als sei das Metallgerüst der Tribüne hinter mir zusammengekracht... und sehe über unserem Parkplatz an der Leitplanke der Geraden eine silberne Fireblade sich um die Längsachse überschlagen, einmal, zweimal, dreimal, als hätte sie das Gewicht eines Fahrrads... Die beteiligte blaue R1 und die Blade bieten später einen schlimmen Anblick, der Bladetreiber ist zwar schweißgebadet und zu Recht "fertig", aber zum Glück unverletzt.
Später sehen wir beim Fahren die Spuren auf der Geraden, das war wirklich völlig unnötig, bei soviel Platz... Bin nur froh, für meine Turns immer einen ruhigeren Zeitpunkt abgewartet zu haben...

Aber ich genieße die letzten Runden dieses Tages, freu mich einfach über die spontane einmalige Gelegenheit, über meinen eigenen Mut und darüber, dass mich ein vorbeizischender Fahrer in keiner Weise erschreckt oder den Lenker verziehen läßt, über das Feedback von der TRX, die alles wendig mitturnt, die noch vieel schräger könnte (gesehen in OL), und auf der auf der Geraden sicher noch 30-40km/h schneller (hab auf ner freien AB mal 220 getestet, da war noch ein bißchen Reserve). Und die bei dem Spaß keine 6 Liter Sprit schluckt!!

Todmüde und glücklich futtern wir am Abend im Fahrerlager noch Salate und Gulaschsuppe und Obstsalat, gucken Digifotos vom Tag auf Leinwand und bestaunen mit dem nun auch für den nächsten Tag angereisten Buell-Kollegen Supermotos.

Die werden's ganz schön krachen lassen, morgen, die zwei...

=;-)



...und so schaut das aus, wenn der Frischling durch die Schikane bei Start/Ziel brummt:

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oder so:

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Am Ende eines langen Tages - auf zu neuen Taten:

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Griass - JvS
Zuletzt geändert von Birgit am Mi 15.08.2001 22:34, insgesamt 1-mal geändert.

Baerbel
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Beitragvon Baerbel » Mi 15.08.2001 22:38

:-D Hallo Birgit, Hallo Jürgen :-D

Grad hab ich den Bericht im Mof gelesen. Wunderbar :-D
Ich sitz hier, les und grinse wie ein Honigkuchenpferd.

Paßt auf euch auf :bounce:
OberhexistischeGrüsse
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Beitragvon Birgit » Mi 15.08.2001 22:51

Servus Oberhexe! :-D

Fein, schon gleich "Publikum" zu haben :-)

Das war echt superschön, und ich hatte verdammtes Glück, dass da relativ gesehen so wenig Leute waren. Hab im März am Rheinring ein ziemliches Geknäule gesehen, und in OL waren alle Gruppen geführt... ich konnte echt mein ganz eigenes Tempo fahren, bis auf "Schrittgeschwindigkeit" in der allerersten Schikane runterbremsen, hat keinen gestört und kein Instruktor hat erstmal befürchtet, ich sei grundsätzlich überfordert... :-P Das kam dann alles mit der Zeit, und nicht "zu früh", alles in dem Tempo, das ich im Griff hatte - kein Kratzer an den beiden Roten da oben, wir haben gut aufgepaßt :-) :-)

Keine Ahnung, wann das nächste Mal für mich sein wird; ich werde sicher hier und da zugucken fahren und es wieder spontan entscheiden.

Liebe Grüße! :wave:

Birgit
=;-)
Zuletzt geändert von Birgit am Mi 15.08.2001 22:52, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon Alex Mayer » Mi 15.08.2001 22:53

Wie sagt da der Jürgen zu so einer Fahrweise treffend:
"Sie fährt engagiert"
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Dond waner wend!

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Beitragvon Birgit » Mi 15.08.2001 23:05

Noch zur Illustration:

Blick auf die Fahrerlagerkurve mit Schikane

Bild

Gruß
Birgit
Zuletzt geändert von Birgit am Mi 15.08.2001 23:09, insgesamt 2-mal geändert.

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Beitragvon Alex Mayer » Mi 15.08.2001 23:11

Sapperlot, wieso geht das nicht?
:nixw:
Wollte Dir gerade helfen, Birgit, komm aber selber nicht drauf, warum es nicht angezeigt wird das Bild.
BildBild



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Beitragvon Birgit » Mi 15.08.2001 23:11

Nee Alex... :-D, ich hab auch ein paarmal rumprobieren müssen, bis Link und Größe stimmten - daber danke fürs Helfenwollen

Gruß!!

=;-)

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Beitragvon Alex Mayer » Mi 15.08.2001 23:12

Na also, auch gut, sieht kurvig aus.
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Beitragvon Birgit » Mi 15.08.2001 23:20

Hi Alex ;-)
Guck Dir mal den Quelltext an, da findest Du des Rätsels Lösung *ggg*

Hier der Blick auf den Schikanenausgang zur Zielgeraden...

Bild

und das hier ist die Nockensteinkurve:

Bild


*seufz* *nochmalhinwill*

=;-)


Sapperlot, ein Glück, dass man hier ändern kann, sonst stünden hier zig leere Rahmen rum :-D
Zuletzt geändert von Birgit am Do 16.08.2001 00:00, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon Alex Mayer » Mi 15.08.2001 23:22

Liegt es daran, daß src kleingeschrieben werden muß?
Sind wir beide wahre HTML-Helden?
:rotfl:
BildBild



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CHris
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Beitragvon CHris » Mi 15.08.2001 23:26

Hi Ihrs!

Tootal geil, die Schreibe!!

Wie schon im MooF geschrieben, Birgit vor Dir kann ich nur den "imaginären" Hut ziehen!

Respekt!

Ich weiß nich, ob ichs mir mit keinem halben Jahr Fahrpraxis getraut hät auf den "Racetrack" zugehen!

Geil! ;-)

Grinsgruß

CHris
Gruß CHris
--
Das Leben hat zwar eine beschissene Storyline, aber geile Grafik!

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Beitragvon Birgit » Mi 15.08.2001 23:31

Neee :-D, der Link stimmt nicht. Da muss hinten was mit "/d_photos/bilder/location_XX.jpg" stehen. Wenn Du auf den Fotos auf der Salzburgringseite "Location kopieren" machst, dann speichert der Browser nur die Adresse der Seite drumrum, der blöde, also was mit "/d_photos/photos.htm"

Naja, ist ja trotzdem schön bebildert jetzt

Bild

*grinz*

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Beitragvon Birgit » Mi 15.08.2001 23:35

Hi CHris! :-D

Dreieinhalb Monate genau... :-) Danke für den "Hut"... !
Ich habs mich ja bisher auch nicht getraut, und wenn da genauso eine "Sause" gewesen wäre, wie in ADR oder OL, dann wär mir das im Traum nicht eingefallen! So ist es aber super, dass ich um eine ErFAHRung reicher bin :-D...!

Freugruß

Birgit
=:-)

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Beitragvon CHris » Mi 15.08.2001 23:39

Hi!

Schad, daß Du soo weit wech wohnst, sonst hätt ich auch im RL getan, daß mit dem Hut...:-P

Aber iss trotzdem gool...

Wieviel hat die TRiXi jetz runter? Über 16 hab ich grad gelesen?*gg

*kurzimkopfrechne

Das sind gut über 5000km im Monat...

*wow

Soviel Zeit hätt ich garnicht...:-P

Und jetzt wo ich sie hab, derf ich net...*grummel

Grüßle

CHris

P.S.:Guck mal in Deine PMs...
_________________
http://www.christophdorschel.de - Alles über mich.
http://www.mof-treffen.de - DAS Treffen in Südtirol!
http://www.mof-bilder-seite.de - BILDER, BILDER, BILDER!
Zuletzt geändert von CHris am Mi 15.08.2001 23:40, insgesamt 1-mal geändert.

Markus

Beitragvon Markus » Do 16.08.2001 11:41

Hallo Birgit, hallo Jürgen,

scheint ja echt ein Erlebnis gewesen zu sein. Ich beneide Euch.
Aber ich habe auch was erlebt, Eßzimmer, Treppenhaus und Flur sind frisch gestrichen! Blöd, oder?
(Bevor einer fragt: Insiderwitz, Birigt weiß schon, worum es geht).

See ya,

Markus

OlliG
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Beitragvon OlliG » Do 16.08.2001 11:45

Hast wohl am Wochenende das Bierspiel gespielt und die Bude nicht mit Plastikfolie ausgelegt, was!? :-D

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Beitragvon Birgit » Do 16.08.2001 12:12

Hallo Markus! :-)

Hey, fleißig...!!! Hoffentlich ist bald alles zum Wohlfühlen...!


@ OlliG: ...nee, schon weiß gestrichen, nicht gelb! :-D

Gruß
Birgit

Markus

Beitragvon Markus » Do 16.08.2001 12:24

@OlliG: Nee. Bin Weintrinker. Das Weinspiel habe ich aber auch nicht gespielt.

@Birgit: Das ist noch viel Arbeit. Da fehlen noch Wohnzimmer, Küche, oberes Bad, Gästezimmer, Lesezimmer, Schlafzimmer, ganz zu schweigen von der Sitzecke draußen unter dem Vordach.
Ach ja, so jung wie ihr müßte man nochmal sein... Irgendwann komme ich nochmal auf Dein Angebot zurück´;-)
Aber immerhin komme ich jetzt ziemlich viel zum Motorradfahren, seit der MG seine Antriebswelle ausgespuckt hat. Habe ich Dir eigentlich erzählt, daß der Landrover das Getriebe verloren hat? Na ja, die stehen jetzt einträchtig nebeneinander bei British Cars und harren der Ersatzteile, die da kommen. Wenn Herrchen und Frauchen sich schon nicht mehr grün sind, können zumindest die Autos noch nebeneinander schlafen...

See ya,

Markus

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Aristo
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Beitragvon Aristo » Do 16.08.2001 12:27

Gut und so lebensnah geschrieben :-), Kompliment!

Allerdings kann ich nicht nachempfinden, dass das Spass machen soll? Immer im "Kreis" rum, kein Auge für die Landschaft, im Hinterkopf der Gedanke an die Kiesbremse? Naja, die Geschmäcker sind halt verschieden, ich schraddel dann doch lieber mit 80-100 km/h über die Landstrassen und parke Euch die Kurven zu :-P

Liebe Grüsse speziell an den Frischling (äh, meinst Du nicht, das Stadium haste langsam hinter Dir? :-))
Sylvia
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Birgit
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Beitragvon Birgit » Do 16.08.2001 12:48

Hai Aristo! :-)

Also, mit dem Ring-Fahren ist das wie mit trockenem Rotwein oder Oliven - man mag es oder man mag es nicht, egal, was andere davon halten... *g

Ich fahre auch am liebsten halboffene Landtraßen (meint mit gut einsehbarem Streckenverlauf) mit nicht zu engen Kurven, wo man quasi die 120 anlegen und für den Rest des Tages stehen lassen kann :-P - wie teilweise in der Fränkischen oder im Weserbergland/Harz oder in der Eifel schon gesehen...

Auf der Rennstrecke macht für mich "Spaß", einfach die Grenzen der eigenen Physik auszuloten, immer noch schräger zu fahren, eben immer flüssiger und ruhiger zu werden... das ist nix für Sightseeing, das sind rein "technische" Abläufe, deren Perfektionierung Spaß macht, wenn einem eben sowas Spaß macht *gg*
Man muß einfach mal durch eine Schikane getanzt sein, um das verstehen zu können... ohne Angst vor plötzlichem Gegenverkehr oder einem unerwarteten Bitumenstreifen oder einer plattgefahrenen Katze in der Kurve... nur "Du und Dein Bike", und beide geben, soviel sie können... :-)

Aber wen das nicht reizt, na, der brauchts auch nicht. Moppedfaahn hat 1000 Gesicher, und jedes davon ist schön...

Gruß
Birgit
die vermutlich nach den ersten 200 Rennstreckenkm im Popo noch diese Woche auch zu ihren ersten Chopperkilometers auf der VN kommen wird - Bericht folgt... :-D


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