Holger als Moderator SOFORT absetzen

Vorschläge, Kritiken, Ideen sind sehr willkommen

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Gast

Holger als Moderator SOFORT absetzen

Beitragvon Gast » Sa 19.08.2006 12:16

Hallo liebe Gemeinde,

ich plädiere dafür, dass der Holger als Moderator sofort seines Amtes enthoben wird. Er hat in der Vergangenheit gezeigt, dass er seine charakterlichen Defizite gerne in virtuellen "Leitungspositionen" auslebt.

So hatte er ohne Rechtfertigung willkürlich einen wertvollen Hinweis im YAMAHA Sub-Forum hier geschlossen.

Jetzt fängt er an, Threads vollzumüllen wie ein Volltrottel, mit einem Zeitungsartikel "Rosskur bei Niedersachsens Zulieferern".

http://www.freemof.de/forum/viewtopic.p ... 215#439215

http://www.freemof.de/forum/viewtopic.p ... 214#439214

Ich sage Euch was: Das ist ein Scheißforum, mit solchen Typen die sich hier als Moderator alles rausnehmen.

Man muss doch nicht höchst informative Threads zerstören, zumal nicht jede Information hier auch allen zugänglich ist.

Was für ein Laden hier.

pleulstang

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Muffel
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Re: Holger als Moderator SOFORT absetzen

Beitragvon Muffel » Sa 19.08.2006 12:21

pleulstang hat geschrieben:Hallo liebe Gemeinde,

ich plädiere dafür, dass der Holger als Moderator sofort seines Amtes enthoben wird. Er hat in der Vergangenheit gezeigt, dass er seine charakterlichen Defizite gerne in virtuellen "Leitungspositionen" auslebt.

So hatte er ohne Rechtfertigung willkürlich einen wertvollen Hinweis im YAMAHA Sub-Forum hier geschlossen.

Jetzt fängt er an, Threads vollzumüllen wie ein Volltrottel, mit einem Zeitungsartikel "Rosskur bei Niedersachsens Zulieferern".

http://www.freemof.de/forum/viewtopic.p ... 215#439215

http://www.freemof.de/forum/viewtopic.p ... 214#439214

Ich sage Euch was: Das ist ein Scheißforum, mit solchen Typen die sich hier als Moderator alles rausnehmen.

Man muss doch nicht höchst informative Threads zerstören, zumal nicht jede Information hier auch allen zugänglich ist.

Was für ein Laden hier.

pleulstang


Es ist doch hier im freemof wie im richtigen Leben, wenn einem was nicht passt sollte man die Finger davon lassen, sonst ist man ein :oberl: !!! :wink:

Hast wohl schon viele Peditionen an den Bundestag oder Deiner Landesregierung geschickt, haste keinen erfolgt gehabt? Und dann versuchst es hier im BESTEN MOTORRADFORUM im deutschsprachigen Raum? :wink:
Muffel
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Gast

Beitragvon Gast » Sa 19.08.2006 12:35

Also es ist richtig, wie der Holgi sich hier aufführt. Im besten deutschsprachigen Forum... ?

SvS
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Beitragvon SvS » Sa 19.08.2006 12:40

Es soll immer nach deinem Geschmack und willen sein.
An deinem Ego hat sich die gesmate Forumswelt zu ergötzen.

Wie wäre es mal mit meinem Willen

"Hau endlich ab. Krich in das Loch aus welchem du gekommen bist"

Siggi
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weil er ein Rad zuviel hat.

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Beitragvon Kai » Sa 19.08.2006 13:24

Pleuelstangenfieber...

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Beitragvon Holgi » Sa 19.08.2006 13:26

:rotfl:

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Beitragvon K.K. » Sa 19.08.2006 13:39

Bei mofler nix los?
.
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Beitragvon Volker » Sa 19.08.2006 14:02

pleulstang hat geschrieben:Also es ist richtig, wie der Holgi sich hier aufführt. Im besten deutschsprachigen Forum... ?


Ja!

Du musst ja nicht hier sein, wenn es Dir nicht gefällt.

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Beitragvon schobi » Sa 19.08.2006 14:28

SvS hat geschrieben:Es soll immer nach deinem Geschmack und willen sein.
An deinem Ego hat sich die gesmate Forumswelt zu ergötzen.

Wie wäre es mal mit meinem Willen

"Hau endlich ab. Krich in das Loch aus welchem du gekommen bist"

Siggi



Ich werd hier noch zum nebenberuflichen Zustimmer !!??


aber Siggi hat absolut recht !


Vielleicht sollte man einfach Pleulstang absetzen.. dann wär wieder Ruhe und Frieden hier !!!


also: ich bin dafür........... :wave:
Aus den Alpen


Markus

Es gibt nichts schöneres, als dem Schweigen eines Dummkopfes zuzuhören....( Helmut Qualtinger )

Gast

Beitragvon Gast » Sa 19.08.2006 15:06

schobi hat geschrieben:Ich werd hier noch zum nebenberuflichen Zustimmer !!??


Das zutreffende Etikett, das Dir aufgeklebt werden könnte, würde vielleicht den Aufdruck Mitläufer haben.

... dann wär wieder Ruhe und Frieden hier !!!


Angenommen, es wären einzelne (die sich in einer Gruppe organisiert wähnen), von sachlichen Beiträgen in ihrer Befindlichkeit beeinflußt. Also würden sich vielleicht provoziert fühlen. Dann hätten sie die Wahl, entsprechende Beiträge im Rahmen von Toleranz unkommentiert zu lassen, und auch weitere Handlungen zur Kompensation privater Aufregung zu unterlassen.

"Ruhe und Frieden" (?) würden vielleicht herrschen, wenn diejenigen, die sich provoziert fühlen persönliche Stärke zeigen würden, und mindestens wegschauen würden. Stattdessen leisten Sie es, dass einzelnen Beiträgen eine besondere Beachtung geschenkt wird, quasi eine künstliche, nicht naturgemäße Aufmerksamkeit erregt wird.

Insgesamt sind so pauschal die Organisation von privaten Defiziten in Massenphänomenen zu attestieren. Positiv sanktioniert durch Leitfiguren aus virtuell übergeordneten Positionen - Moderatoren.

Welche Unterstellung könnte daraus folgen, zumal der wahrgenommene Widerspruch - bis auch Zuspruch über PN's - als marginal angenommen werden darf? Warum wird der Widerspruch, der sich naturgemäß ergeben müsste, nicht öffentlich geäußert?

Goldhagens These, dass der Holocaust in Deutschland stattgefunden hat, weil die Deutschen mehrheitlich Nazis waren, hatte zu heftigen Protesten geführt.

Sind gerade die einfachen Erkenntnisse und Erklärungen so schmerzhaft?

Pleulstang

SvS
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Beitragvon SvS » Sa 19.08.2006 15:16

Auf besonderen Wunsch:

Was ist die Grundvoraussetzung für erfolgreiche Börsengeschäfte?
Um unternehmerisch tätig zu werden – und um nichts anderes handelt es sich hierbei – sind Sie gefordert, nach allen Seiten zu blicken, um vorhandene Chancen auszunutzen. Zu diesem Zwecke ist Ihr gesamtes verfügbares Wissen, Ihre Arbeitskraft und Ihr sonstiges Kapital planvoll einzusetzen.





Wie ist an den Börsen grundsätzlich vorzugehen?
Vernünftige Anlageentscheidungen setzen voraus, dass Sie sich über Ihre Anlageziele im Klaren sind. Dazu zählen insbesondere Ihr Anlagehorizont, Ihre Liquiditätsvorliebe und Ihre Einstellung gegenüber dem "Risiko". Das Risiko einer jeden Geldanlageentscheidung ist dabei regelmäßig auf mangelnde Kenntnis künftiger Marktentwicklungen zurückzuführen. Der Unsicherheit über künftige Kursentwicklungen sollten Sie grundsätzlich durch planvolles Vorgehen zu begegnen suchen, indem Sie sich börsentechnisches Spezialwissen aneignen, Informationen aus verschiedenen Quellen sammeln und sachkundig auswerten, des Weiteren durch Vorausbedenken der eigenen Anlageentscheidungen und ihrer möglichen Konsequenzen, aber auch ein Lernen aus Erfahrungen gehört dazu. Zudem sind regelmäßig Vorsorgemaßnahmen gegen den Verlustfall zu treffen.

Bei den vorausgehenden Planungen zur Beurteilung der Vorteilhaftigkeit einzelner infrage kommender Kapitalanlagen ist prinzipiell die Struktur des gesamten Portfolios mit einzubeziehen. Im Falle eines Kaufs auf Kredit gilt in erster Linie die Regel: Achten Sie stets darauf, dass Sie bei ungünstiger Kursentwicklung nicht zu Notverkäufen gezwungen sind, um so stets Ihre Bonität und Liquidität zu wahren.





Was heißt "spekulieren", wer ist "Spekulant"?
Umgangssprachlich und ethisch wertend wird häufig unter Spekulant (engl.: »speculator, trader«) ein Mensch im Sinne eines glückspielerischen Hasardeurs verstanden, der sein Geld zudem noch in moralisch anrüchiger Weise investiert, in der Hoffnung auf schnelle Kurssteigerungen. Nach dem lateinischen Wortstamm (von speculari, »spähen, beobachten«) jedoch ist ein Spekulant "ein Mann, welcher von einem erhöhten Standpunkt aus in die Ferne späht", und weiter "jemand, welcher neue und unbekannte Wege und Gegenden für das große Heer der Handelstreibenden ausfindig macht und absucht".

(Jean Gustave Courcelle-Seneuil (1813-1892), Professor der Nationalökonomie und französischer Staatsrat)

Ein Spekulant kann daher als eine wirtschaftende Person, die in Märkten gezielt nach Wissensvorsprüngen forscht und auf dieser Grundlage unter Einsatz von Risikokapital nach lukrativen Investitionsgelegenheiten Ausschau hält, bezeichnet werden. Somit unterscheidet sich der Spekulant von einem Spieler ("Zocker"): Ersterer handelt wohlüberlegt, indem er seinen Anlageentscheidungen vornehmlich ökonomische Ursachen und insbesondere die Analyse von Preisdeterminanten (z.B. Fundamentalanalyse, Informationsineffizienzen in und zwischen den Märkten) zugrunde legt. Letzterer hingegen handelt wahllos und willkürlich, schlichtweg "aus dem Bauch heraus".






Welche Fertigkeiten erfordert ein Erfolg versprechendes Tätigwerden an den Börsen?
Ein erfolgreiches Tätigwerden an den Börsen setzt zunächst ein großes Maß an Selbstdisziplin sowie eine rasche Auffassungsgabe und ein sicheres Urteilsvermögen voraus. Sind diese Voraussetzungen gegeben, so lassen sich hiernach grundsätzlich zwei Wege beschreiten: Ein erster Weg besteht darin, einfallsreiche Handlungen erfolgreicher Börsenstrategen zu übernehmen. Obwohl einem solchen Vorgehen enge Grenzen gesetzt sind, kann sich ein Lernen aus vielfältigem Erfahrungswissen anderer in der Praxis durchaus bewähren. Hierbei besteht jedoch stets die Gefahr eines bloßen Hinterherhinkens eines besser Geschulten.

Praktische Erfahrungen allein reichen jedoch i. Allg. nicht aus. Ein zweiter, aussichtsreicherer Weg, um an den Börsen nachhaltig erfolgreich zu sein, ist – wie bei jedem anderen wirtschaftlichem Handeln auch – findig zu sein und sich Detailkenntnisse unterschiedlichster Art anzueignen. Hierzu zählen insbesondere grundlegendes finanz- und börsentechnisches Sachwissen einschließlich der Kenntnis verschiedener Börsenplätze mit ihren zahlreichen Handelsobjekten sowie Feinheiten der Ordererteilung, dazu Grundlagen der "Charttechnik", das Beherrschen sozial(verhaltens-)wissenschaftliche Einsichten im Hinblick auf die Börsenpsychologie im Allgemeinen, aber auch hinsichtlich der eigenen psychischen Disposition und persönliche Risikoneigung im Besonderen. Benötigt werden weiterhin grundlegende Börsenrechts- und ggf. auch Steuerrechtskenntnisse sowie vor allem wirtschaftspolitische Einsichten, um in der Lage zu sein, sich mit der Flut täglicher Börsennachrichten nachhaltig auseinanderzusetzen und dabei verlässliche von unzuverlässigen Informationen zu trennen. Mit diesem Rüstzeug ausgestattet, in Verbindung mit einer adäquaten technischen Grundausstattung, lassen sich fundierte Kursprognosen herleiten und nicht zuletzt Anlageentscheidungen mit kritischem Anspruch im Nachhinein rechtfertigen.





Wie hilfreich ist das Studium einschlägiger ökonomischer Modelle der Wirtschaftswissenschaften bei der Geldanlage?
Die meisten Modelle der Wirtschaftstheorie abstrahieren sehr stark von der Wirklichkeit. Sie gehen zumeist von a priori Annahmen aus, die bereits dem Augenschein nach der alltäglichen Erfahrung entgegenstehen und erinnern häufig eher an wirtschaftliche Begriffe verwendende Mathematik. So bestechen vor allem jene formalen, sich mathematischer Modelle bedienenden Theorien durch "Mathematisierung" über symbolische Logik und Vektorschreibweisen, während der empirische Erklärungsanspruch zumeist sehr beschränkt ausfällt. Es ist wichtig zu erkennen, dass solche Modelle außer der Denkschulung schwergewichtig der didaktischen Vereinfachung dienen, um Abhängigkeiten zwischen einzelnen ökonomischen Größen herauszukehren. Beispielsweise wird bei vielen dieser Modelle ein "vollkommener Kapitalmarkt", "symmetrische Informationen" und "homogene Erwartungen" aller Marktbeteiligten unterstellt (z.B. im CAPM). Dies würde implizite bedeuten, dass jeder einzelne Marktteilnehmer das gleiche Wissen über Tatsachen, Theorien usw. besitzt (einheitlicher Wissensstand: alle wissen, dass alle alles wissen) und zudem die gleichen Zukunftserwartungen hegt wie alle übrigen auch. Wohlgemerkt: Der Nutzen theoretischer Erkenntnisse soll hierdurch nicht in Abrede gestellt werden; denn wirtschaftliche Probleme lassen sich im Regelfall nur dann lösen, wenn zunächst vereinfacht wird und unter dem Blickwinkel der Vereinfachung eindeutige Zusammenhänge abgeleitet werden. Einzelne Annahmen können fürderhin aufgehoben werden, um die Modellaussagen und Sachverhalte sodann erneut anhand der Wirklichkeit zu überprüfen.





Für welchen Anlagezeitraum soll ich mich entscheiden?
Zunächst ist zwischen Handlungszeitraum einerseits und Planungszeitraum andererseits zu unterscheiden. Ausgangspunkt der Überlegungen ist der Handlungszeitraum, der die gesamte Zeitspanne festlegt, in der Sie beabsichtigen, Börsengeschäfte zu tätigen. Wie lang der Handlungszeitraum im Einzelnen ist, hängt von Ihren konkreten Handlungsmotiven ab und kann daher unterschiedlich ausfallen: Er kann bis zu einem fest vorgegebenen Zeitpunkt reichen, beispielsweise die nächsten 25 Jahre, bis zum Erreichen des Rentenalters usw. oder unbestimmt sein und sich bis zum Lebensende erstrecken.

Der Planungszeitraum umfasst die Zeitspanne, für die Sie detaillierte Einzelanlageentscheidungen planen und bestimmt damit die Halteperiode eines Investments. Handlungszeitraum und Planungszeitraum sind im Regelfalle nicht identisch. Aufgrund der mit zunehmender Zeitdauer ansteigenden Ungewissheit über die Zukunft und der Kosten der Informationsbeschaffung mag es sich nicht lohnen, den Planungszeitraum auf länger als 1 Jahr auszudehnen. Der Planungszeitraum ist mithin meistens kürzer als der Handlungszeitraum. Die praktische Folge einer Aufteilung des Handlungszeitraums in Planungszeiträume bedingt, dass jeweils zum Beginn eines Planungszeitraums ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung stehen müssen, damit die Geschäfte weitergeführt werden können.

Wie lässt sich nun die Länge einer einzelnen Planperiode bestimmen? Der Planungshorizont wird insbesondere durch drei Faktoren bestimmt:

1.) Von Ihrem Handlungszeitraum; dieser legt die obere Grenze Ihres Planungszeitraums fest.

2.) Vom Investitionsobjekt: Sind Sie bspw. in Anleihen mit 6-monatiger Laufzeit investiert, folgt daraus, isoliert betrachtet, eine Untergrenze des Planungszeitraums von 6 Monaten, bei anderen Anlageformen dagegen, wie Aktien oder Finanzderivaten, kann der Planungszeitraum durchaus auf einen Tag (wie z.B. im Daytrading) zusammenschrumpfen.

Da in der Praxis finanzielle Mittel regelmäßig auf mehrere verschiedene Anlageformen verteilt werden, ist es sinnvoll, die Untergrenze der Planungsperiode mit der Abrechnungsperiode gleichzusetzen. Die Abrechnungsperiode ist der Zeitraum, der durch zwei Zahlungszeitpunkte begrenzt wird (z.B. Anschaffungsausgaben für einen Aktienkauf und Einnahmen aus dem Verkauf) und innerhalb dessen folglich keine weiteren Zahlungen mehr anfallen.

3.) Von Ihrer Möglichkeit zur Informationsbeschaffung und -auswertung in Bezug auf das Anlageinstrumentarium Ihrer Wahl. Besitzen Sie z.B. Wissensvorsprünge bei bestimmten Aktien, so wird Ihr Planungszeitraum von der erwarteten Rendite über einen ganz bestimmten Zeitraum abhängen, auf den sich Ihre Informationen beziehen. Der optimale Planungszeitraum hängt somit von den individuellen Anlagemöglichkeiten und den hierzu vorhandenen oder beschaffbaren zweckdienlichen Informationen ab.

Theoretisch müssten für optimale Investitionsentscheidungen die Preise einer jeden Geldanlage bis hin zum Planungshorizont richtig prognostiziert werden. Aus der Befristung in der Kapitalbindungsdauer einzelner Anlagen und dem durch die Ungewissheit über die Zukunft bedingten Informationsrisiko folgt aber, dass der Planungszeitraum von Periode zu Periode unterschiedlich lang anzusetzen ist. Um das Informationsrisiko zu begrenzen, werden nach Ablauf einer Planperiode die Erkenntnisse einer jeden Periode unter Beachtung der neuen Ausgangsbedingungen vollständig in die Planung für die nächste Periode einbezogen. Diese stetige, als "rollende" Planung bezeichnete Vorgehensweise hat sich allgemein bewährt und bildet das Fundament für eine gut überdachte Anlagestrategie.





Worauf sollte ich bei der Anlageplanung achten?
Um Fehlentscheidungen im Zaune zu halten und nicht das Wagen vor das Wägen zu stellen, ist im Rahmen der Anlageplanung darauf zu achten, dass entscheidungsrelevante Informationen weitestgehend vollständig und zutreffend sind. Bringen Sie die Informationen hierzu in einen logischen Sachzusammenhang, möglichst unter Einbeziehung bewährter theoretischer Einsichten und Auswertung Ihres Erfahrungswissens, um diese dann hieran anschließend zu analysieren. Vermeiden Sie Denkfehler und hüten Sie sich vor logischen Schnitzern. Hüten Sie sich insbesondere vor Handeln nach bloßem Wunschdenken.

Ziehen Sie grundsätzlich alle möglichen Zukunftsentwicklungen mit in Ihre Planung ein, um so nachträglichen Überraschungen möglichst vorzubeugen. Kennen Sie Ihre Anlageziele sowie die verschiedenen Anlageinstrumente. Analysieren Sie Ihre persönlichen Fähigkeiten zur Einschätzung von Wahrscheinlichkeiten für das Eintreten von Zukunftslagen und versuchen Sie zu "erlernen", wohin sich der Markt bewegt. Beziehen Sie dabei Hypothesen über das Verhalten anderer Marktbeteiligter ausdrücklich mit ein, indem Sie deren mögliche Reaktionen vorwegbedenken. Anderweitige oder zeitlich starke Arbeitsbeanspruchung bzw. Unbequemlichkeiten bei der Informationsbeschaffung dürfen nicht als Entschuldigung für das Übersehen erkennbarer Entwicklungen herhalten. Kontrollieren Sie das Ergebnis Ihrer Planung abschließend nochmals, bevor Sie eine Order erteilen. Kommt es hiernach dennoch zu Fehlern, so gestehen Sie sich diese umgehend ein; denn wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht bekanntlich einen zweiten.

Bedenken Sie zudem, dass der Erfolg Ihrer Anlageplanung entscheidend von der Güte Ihrer Prognosen und der zutreffenden Beurteilung der Folgen, aber in praxi nicht zuletzt auch von der Schnelligkeit bei der Umsetzung in konkrete Kauf- bzw. Verkaufentscheidungen abhängt.





Welchen Stellenwert bei der Informationssammlung haben Börsennachrichten und Anlagetipps?
Neuigkeiten, die Ihnen als Tatsache verkauft werden, sind stets mit Vorsicht zu genießen. Was der eine als sicher zu wissen vermeint, entspricht häufig nicht dem, was ein anderer beim selben Sachverhalt zur selben Zeit als sichere Tatsache betrachtet. Informationen werden meist unbewusst unter dem Blickwinkel der eigenen subjektiven Erfahrungen und Wertungen, wenn nicht gar vermischt mit "Halbwissen" verbreitet. Hier ist Ihre Fähigkeit zur richtigen Einschätzung von vermeintlichen Tatsachen gefordert. Eine der wichtigsten Börsenregeln lautet daher: Das Nicht-Hereinfallen auf fadenscheinige, in Täuschungsabsicht verbreitete Anlageempfehlungen Dritter ist die beste Methode zur Vermeidung von Verlusten.

Aber auch verifizierten Tatsachen allein reichen nicht aus, mögliche künftige Kursentwicklungen begründet zu antizipieren. Dazu bedarf es zusätzlich eines ganzheitlichen Wissens über Tatsachen, erklärender Theorien und Erwartungen anderer Marktteilnehmer.

In diesem Zusammenhang sei die Bedeutung herausgestellt, herauszufinden, über welches Wissen andere Markteilnehmer derzeit verfügen; denn aus dem, was andere als Tatsachen betrachten, bilden diese ihre Erwartungen und somit ihre Kauf- bzw. Verkaufsentscheidungen. Erfolgreiche Spekulanten versuchen deshalb, die Einschätzungen anderer zu antizipieren, bevor sie eigene Anlageentscheidung treffen.





Ich bin Unternehmer in einem börsenfremden Tätigkeitsbereich. Soll ich mich dennoch selber um meine täglichen Anlageentscheidungen an den Börsen kümmern?
Nein, Sie können nicht gleichzeitig Zahnarzt und Trader sein. Dies führte nur dazu, sich zu sehr an seinen einzelnen Tätigkeiten zu verzetteln. Bündeln Sie besser Tätigkeiten auf Aufgaben, die Ihnen liegen, und überlassen Sie das Tagesgeschäft an den Börsen handelstechnisch begabten und im täglichen Geschäft eingebundenen Börsenhändlern Ihres Vertrauens. Die Inanspruchnahme der Dienste von sachkundigen Betreuern von Brokerhäusern oder anderen Spezialisten empfiehlt sich grundsätzlich dann, wenn Sie anderweitig beschäftigt oder dazu selbst nicht genügend befähigt sind. Diese verfügen schließlich – so ist zu hoffen – über Wissensvorsprünge und mehr Können, was letztlich Ihrem Interesse zugute kommt.





Durch Kleinanzeigen, Telefonkontakte und im Internet habe ich erfahren, dass an den Börsen unglaubliche Gewinne innerhalb kürzester Zeit möglich sind. Ist so etwas seriös?
Um Geld aus den Taschen anderer Menschen zu ziehen und selbst Kasse zu machen, gaukeln selbsternannte "Anlageberater" gutgläubigen Gemütern exorbitante Renditen aus dubiosen Steuersparmodellen, Versicherungen, Warentermingeschäften, Zertifikaten oder exotischen Aktien (Pennystocks etc.) vor. Derartige verheißungsvolle Nachrichten (zumeist begleitet von Schmeicheleien, Heraufbeschwören von vermeintlichen Gefahren oder gar Drohungen) erscheinen zwar zunächst oft glaubhaft, stellen sich jedoch erst im Nachhinein als raffinierte Täuschungsmanöver heraus. Leider gibt es immer wieder Unvernünftige, die in der Hoffnung auf das schnelle Geld solchen Überredungskünsten und Taktiken aufsitzen, und zwielichtigen Gestalten ihr Erspartes anvertrauen. Steuerausweichhandlungen und Profitgier sind zwar nur all zu menschlich, doch führt ein solches blauäugiges Hereinfallen auf Vorgaukeleien und Betrugsmanöver mit regelmäßiger Sicherheit in ein nachhaltiges finanzielles Debakel.





Ich habe an der Börse Geld verloren ("mich verspekuliert"). Was bleibt mir übrig zu tun?
Früher verwirklichte Anlageentscheidungen lassen sich selbstredend nicht mehr rückgängig machen. Aber die Abweichung zwischen dem früher Beabsichtigtem und dem später Erreichtem gestattet ein Lernen aus Erfahrung. Verluste, die auf von niemandem erkannten oder unvorhersehbaren Ereignissen zurückzuführen sind, lassen sich niemals zur Gänze vermeiden. Vor Fehleinschätzung der Zukunft ist niemand gefeit. Hier hilft lediglich die Aufforderung "Sei wachsam!", um überraschende, gewinnbringende Marktentwicklungen in Zukunft mit als erster zu erkennen.





Was zeichnet einen erfolgreichen Investor aus?
Ein erfolgreicher Investor zeichnet vor allem dadurch aus, dass er rasch und findig auf nicht vorhersehbare Marktentwicklungen zu reagieren vermag. Er greift bei seinen Anlageentscheidungen regelmäßig auf zweierlei Quellen zurück: 1.) auf die Auswertung allen bewährten Erfahrungswissens und 2.) auf Erkenntnisse bisher gut bestätigter, gestaltender wirtschaftlicher Theorien, aber auch auf Theorien anderer Fachbereiche wie z.B. der Psychologie und anderer Sozialwissenschaften.

Das bewährte Erfahrungswissen kann dabei durchaus irrational in dem Sinne sein, dass Anlageentscheidungen improvisierend oder impulsiv erfolgen, aber gleichwohl den gewünschten Erfolg zeitigen. Gerade bei Anlageentscheidung unter Zeitdruck (bspw. in der Hektik täglicher Geschäfte beim Daytrading) können selten alle Aspekte vernünftig gegeneinander abgewogen werden. Wohlgemerkt: Das Ausarbeiten einer vernünftig geplanten Anlagestrategie erübrigt sich hierdurch keineswegs.





Welche Tipps kann ich noch beachten?
Suchen Sie nach kompetenten Partnern; denn bringen mehrere Personen ihr Spezialwissen zusammen, verspricht das Bündeln von Wissensvorsprüngen bessere Anlageerfolge. Neben den Vorteil der Wissensspezialisierung tritt ein weiterer: Setzen nämlich mehrere Personen jeweils Teile ihres Vermögens ein, so gestattet dieses Vorgehen mehr Mischungen zwischen risikoärmeren bzw. risikoreicheren Strategien gegenüber alleinigem Handeln. Dies erleichtert, jenes Ausmaß an Risikoübernahme zu verwirklichen, das Ihrer persönlichen Risikoneigung weitestgehend entgegenkommt.
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weil er ein Rad zuviel hat.

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Re: Holger als Moderator SOFORT absetzen

Beitragvon M.Kandora mit Zx 9R » Sa 19.08.2006 15:38

pleulstang hat geschrieben:Hallo liebe Gemeinde,

ich plädiere dafür, dass der Holger als Moderator sofort seines Amtes enthoben wird. Er hat in der Vergangenheit gezeigt, dass er seine charakterlichen Defizite gerne in virtuellen "Leitungspositionen" auslebt.
............

Was für ein Laden hier.

pleulstang



Wenn dir das alles so gegen den Strich geht ..... :cry:

1. Melde dich hier ab und such dir ein anderes Forum .... :wink:

2. geh mal richtig Kacken .... das befreit auch das Hirn ... :evil:
Gruß Bild


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Re: Holger als Moderator SOFORT absetzen

Beitragvon M.Kandora mit Zx 9R » Sa 19.08.2006 15:39

Sorry .... war doppelt. :oops:
Zuletzt geändert von M.Kandora mit Zx 9R am Sa 19.08.2006 17:18, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Bild





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Beitragvon Rossi » Sa 19.08.2006 15:43

Holgi hat geschrieben::rotfl:

:rotfl:
Schritte zum Posten in Foren: Lesen - denken - informieren - denken - Anwort/Beitrag eröffnen - denken - schreiben - denken - geschriebenes überprüfen - denken - eventuell geschriebenes löschen - denken - abschicken - denken

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Beitragvon Alex Mayer » Sa 19.08.2006 15:45

Rossi hat geschrieben:
Holgi hat geschrieben::rotfl:

:rotfl:

:rotfl:

Gast

Re: Holger als Moderator SOFORT absetzen

Beitragvon Gast » Sa 19.08.2006 15:46

M.Kandora mit Zx 9R hat geschrieben:Wenn dir das alles so gegen den Strich geht ....


Ich würde mir an Deiner Stelle die Zeit nehmen, darüber nachzudenken, warum Dir öffentlich dargestellte Mitläuferei und Intoleranz nicht "gegen den Strich" gehen.

Betrachtet man die Goldhagen-Debatte rückblickend, so ist auffällig dass nicht an den Inhalten, sondern an demjenigen, der Strukturen benannt hatte, Anstoß genommen werden.

Für wen ist das nun peinlich? Für den, der die Strukturen benennt, oder für den, der die Strukturen nicht nur akzeptiert sondern auch noch irgendwie klasse findet.

Also eine Veränderung gar nicht in Betracht zieht?

Pleulstang

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Beitragvon SvS » Sa 19.08.2006 15:49

Ich bin ein Mitläufer.
Aber ich will keiner pleulstange hinter her laufen.
Ich bin doch kein Kolben.

Siggi
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Beitragvon Skotty » Sa 19.08.2006 15:49

was kann der Pleulstang denn dafür das er so blöd ist
was kann der Pleulstang denn dafür das ihn keiner liebt
und das er in den Foren so unbeliebt ist
was kann der Pleulstang ja der Pleulstang denn dafür
Skotty
Sieger der Bergwertung Col de Turini 2006

Nett kann ich auch, bringt aber nichts

Gast

Beitragvon Gast » Sa 19.08.2006 16:18

Lieber Siggi,

SvS hat geschrieben:Ich bin ein Mitläufer.


Das ist doch schonmal ein Anfang, zu seiner Gesinnung auch öffentlich und ohne Scham zu stehen. Es gibt Auffassungen, dass es wenig "schick" ist, ein Mitläufer zu sein. Andere gehen weiter und betätigen sich auch noch als Denuntiant oder Ähnliches. Die dann auftretenden Phänomene sind komplex und variantenreich.

Ich z.b. bin kein Mitläufer. Dann muss man halt - offenbar - damit leben, dass Mitläufer handeln. Die Schicksale der Menschen sind unterschiedlich, und es soll weit Schlimmeres geben, als von sich behaupten zu können

kein Mitläufer zu sein.

pleulstang

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Beitragvon Rossi » Sa 19.08.2006 16:27

Du weißt, dass die soziologische Praxis mit dem macht, was die soziologische Theorie von ihr hält?

Geh ka**en, dann weißt Du es endlich.
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