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Robby
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Beitragvon Robby » Sa 17.09.2011 21:04

Tja, netter und wunderbar ironischer Beiteag, - nur leider wären die von Dir genannten Dinge Hindernisse (Poller, Nagelstreifen, Zugbrücken) direkt AUF der Fahrbahn - während der betreffende Metallhaufen im Kreisel eindeutig NEBEN der Fahrbahn ist.

Ich war bisher der Meinung das man sich als normal denkender Motorradfahrer prinzipiell darum bemüht eben auf dieser Fahrbahn zu bleiben.
Aber ich kann natürlich auch falsch liegen - jedoch wenn ich offroad fahren will dann würde ich in eine Kiesgrube gehen und mir dazu keinen Kreisverkehr ausuchen.

Ich bin weiterhin der Meinung das man schon ziemlichen Bockmist zusammenfahren muß um in der Mittelinsel eines Kreisverkehres zu landen.

Ausnahme: Es ist eben tatsächlich jemand anderer Schuld und rauscht von hinten in Dich rein und schubst Dich auf die Mittelinsel - und das Risiko ist bei diesem Kreisel auch nicht größer als bei den besagten roten Ampel , - aber da regt sich keiner drüber auf....

Ich lasse das Argument von klausL gelten das auf eine Mittelinsel nichts gehört was den Überblick stört, weil es mit besserem Überblick einfacher zu fahren ist - aber das Ding als Todesfalle hinzustellen halte ich doch für übertrieben!
Einfach die Augen aufmachen und enttprechend dem was da vor einem zu sehen ist fahren und das mit der Todesfalle hat sich erledigt - das sollte jeder ganz alleine können, das nennt man Eigenverantwortung.

Oder aber man kann es eben nicht weil man diese Eigenverantwortung micht aufbringt - aber dann kann der Kreisel nix dafür wenn man da ins Metall reinbretzelt!

Wenn das Leben dir mal wieder eine Zitrone beschert - frag nach Salz und Tequila

Ich kann bald keinen Tequila mehr sehen!!!

Rudi L.
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Beitragvon Rudi L. » Sa 17.09.2011 21:21

@Robby,

ich bin nicht der Meinung, daß man Todesfallen im Kreisel, am Straßenrand, oder sonstwo im Straßenverkehr aufstellen muß. Egal wie niedrig die Wahrscheinlichkeit ist, daß jemand da drin landet.

Wir könnten folglich Deiner Argumentation dann auch gleich den Unterfahrschutz an Leitplanken lassen.

Grüße
Rudi :roll:

jensel
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Beitragvon jensel » Sa 17.09.2011 23:23

Robby, es passiert ständig dass Leute in Kreiseln geradeausfahren, genauso wie an T- Kreuzungen auf Landstraßen. Wir haben hier auch so eine, wo min. einmal im Jahr das Schild gegenüber neu aufgestellt werden muss.
Auch wenn man dann selbst schuld ist, weil man kurz nicht aufgepasst hat, muss man die Leute ja dann net noch aufspießen.

Robby
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Beitragvon Robby » Sa 17.09.2011 23:32

@ Rudi:

Nein, denn in die Leitplanke bzw. deren Haltepfosten kann man ganz easy auch bei durchaus üblicher bzw. der Strasse angepasster Fahrweise reinrutschen.

In eine Mittelinsel zu fliegen dürte hingegen - bei einer einem Kreisverkehr angepasster Fahrweise - recht schwer sein.

@ all
Versteht mich nicht falsch - ich bin NICHT dafür das man in Kreiseln die Mittelinseln mit Stahlzeug oder anderen gefährlichen Gegenständen zustellt und ich denke auch das dieses Metallgras extrem unklug und ohne Sachverstand dort plaziert wurde.
Aber das ganze sooooo zu dramatisieren und von "Todefallen" zu reden und da riesen Aktionen los zutreten mit Ortsterminen und Sitzungen hier und da und was da alles an Krempel, Kosten und Verwaltungskram zugehört, - das klingt für mich eher nach Populismus als nach echter Notwendigkeit.

Eine Beschilderung "Achtung Gefahrenstelle" und eine Stufenweise Herabführung der erlaubten Geschwindigkeit (zb. 80, 60, 50, evtl sogar 30) im Vorfeld des Kreisels hätte meines Erachtens ausgereicht.
Zuletzt geändert von Robby am Sa 17.09.2011 23:41, insgesamt 3-mal geändert.

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Rudi L.
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Beitragvon Rudi L. » Sa 17.09.2011 23:35

Robby,

okay verstanden.

Du mußt leider heutzutage sehr vehemmt vortragen wenn Du Dir Gehör verschaffen willst, ansonsten geht das im "Grundrauschen" des Informationsmülls unter. Insofern ist die Vorgehensweise durchaus angebracht.

Grüße
Rudi

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Beitragvon Robby » Sa 17.09.2011 23:43

Rudi L. hat geschrieben:Robby,

Du mußt leider heutzutage sehr vehemmt vortragen wenn Du Dir Gehör verschaffen willst, ansonsten geht das im "Grundrauschen" des Informationsmülls unter. Insofern ist die Vorgehensweise durchaus angebracht.

Grüße
Rudi


Mmmmhhhh,
ja, das ist natürlich ein Argument das man gelten lassen muß.
Ohne den Hintergrund von Blut, Tod oder zumindestens einem Skandal kann man ja tatsächlich kein öffentliches Interesse mehr erreichen.

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