Mai 2010: Dolos - Sardinien

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qtreiber
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Mai 2010: Dolos - Sardinien

Beitragvon qtreiber » Di 01.06.2010 14:43

Moin, ...auch wenn bekannt...

es war wieder so weit! Unser alljährlicher Motorradurlaub stand an. Wie immer erfolgte die An- und Abreise mit dem Pkw+Anhänger und die Kuh hintendrauf. Gerade in diesem Jahr war dies aufgrund der Wetterlage für diese zwei Touren eine sehr kluge Entscheidung. Der diesjährige Urlaub wurde mit dem 10. Dolotreffen kombiniert.

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Nachdem wir fast den gesamten Tag bei Regen von Nord nach Süd gefahren waren, legten wir irgendwo in der Nähe von "Teck" eine Zwischenübernachtung ein. Nächsten Morgen, immer noch bei Regen, ging es weiter.

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Kurzer Stopp beim Fischerwirt am Achensee (Q steht auf Anhänger!).


Nachmittags kamen wir in unserem Stammquartier in Tiers, im Hotel Pattissenhof an. Der Empfang war freundlich und nett - wie immer - und am Abend ließen wir uns das Menü schmecken.

Hier parkten auch der Pkw+Anhänger bis zu unserer Rückkehr aus Sardinien. Hannes, Armin und Asta hatten immer einen Blick darauf. Auch das gehört zum Service im Pattissenhof. ;-)


Hier ein Bild vom nächsten Morgen kurz vor unserer Abfahrt vom Pattissenhof:

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Es war trocken und unsere erste Tagesrundtour mit dem Motorrad konnte stattfinden.


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Blick von der Tierser Landstraße.


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Prescule, SP24.

Hinweis: Bei den meisten Bildern ist der Foto-Standort in der Bezeichung enthalten! Die Bilder habe ich stark komprimiert, weshalb die Qualität etwas leidet.




Weiter ging es zum Kofel-/Würzjoch:

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Über den Furkel zum Misurinasee bzw. Drei Zinnen:

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Diesen Blick kennt jeder! :P

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Am See saßen wir in der Sonne und genossen neben der Aussicht einen leckeren Latte Macchiato.




Langsam schwenkten wir wieder Richtung Tiers. Der nächste Fotostopp zeigt den Falzarego:

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In diesem von oben gezeigten Tunnel trafen wir auf größere gefrorene Wasserpfützen. Gerade drüber ... und durch.




Fahrerisch öde der Pordoi:

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Über die in sehr schlechtem Zustand befindlichen Karrer- und Nigerpässe erreichten wir wieder den Pattissenhof. Das leckere Abendmenü, gekocht vom Chef Günther, sollte man NIE verpassen. Kommt man - ohne Vorankündigung zu spät (19 h) - gibt es "Mecker" von Biggi. ;)



Der erste Tag war geschafft. Morgen eine weitere Runde und danach langsam Richtung Livorno zur Fähre nach Sardinien.

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2. Tag in den Dolos

Vom Pattissenhof ging es wieder über den Nigerpass und Rosengarten am Karersee vorbei. Links ab auf die SS620 (Richtung Lavaze) und nach einigen KM wieder rechts auf die schön zu fahrende SP72 über Nova Ponente runter nach Montagna.

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Am Kalterer See machten wir bei herrlichem Sonnenschein eine längere Mittagspause.

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Weiter ging es zum Mendel und ganz oben auf den Penegal. Zwischendurch immer wieder Blicke auf den Kalterer See.

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Blick von Penegal.




Weiter zum Lago Giustina.

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Anschließend rechts hoch Richtung Norden/Ultental. Diesmal aber nicht zur Knödlalm sondern wieder rechts nach Lana.

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Sackgasse. Versuch macht klug ... und gleich für eine PP ausgenutzt.


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Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit und zwischenzeitlich hohen Temperaturen fuhren wir den kürzesten und schnellsten Weg zurück nach Tiers. Schöne (Fahr-)Strecken, tolles Wetter, wenig Verkehr auf der Straße ... was will man mehr?


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Zuletzt geändert von qtreiber am Do 31.12.2015 17:37, insgesamt 3-mal geändert.
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Beitragvon Skotty » Di 01.06.2010 15:20

seuftz
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Nett kann ich auch, bringt aber nichts

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Beitragvon Volker » Di 01.06.2010 16:22

Skotty will heile Knochen. :oberl:

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Beitragvon Torsten » Di 01.06.2010 18:26

Solche Bilder haben wir doch alle selber.

*Wir wolln Sardinien sehn, wir wolln Sardinien seh, wir wolln, wir wolln Sardinien sehn.............träller*
Ich fahre nicht zum Grüßen.

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Beitragvon qtreiber » Mi 02.06.2010 09:12

Torsten hat geschrieben: *Wir wolln Sardinien sehn, wir wolln Sardinien seh, wir wolln, wir wolln Sardinien sehn.............träller*

ob ich dies heute noch schaffe, weiß ich nicht.


Sardinien auf Fotos zu dokumentieren war für mich nicht so ganz einfach. Häufig hat man immer das gleiche Motiv. Bergwelt und dahinter das Meer in der Ferne zu erkennen. Direkt vor Ort schön, auf Bildern schwer rüber zu bringen. :wink:


Wie bereits kurz im Pattissenhof besprochen, habe ich - wie immer - auch auf Sardinien wieder dazugelernt. Vorweg: die Navigation klappte sehr gut, auch wenn einige neue Straßen überhaupt nicht verzeichnet waren und die Ortsdurchfahrten vielfach anders verliefen als auf der Karte zu sehen. Das zusätzlich sehr kleine Feldwege nicht vorhanden waren, ist bei der vorhandenen Kartensoftware normal. Aber gerade offroad würde ich ohne Navi heute noch auf Sardinien einen Ausweg auf befestigte Straßen suchen.

Mehr als 1x haben wir verzweifelte Kartenleser unterwegs am Straßenrand ... oder kreuz und quer durch den Ort fahren gesehen. Alles Rainers. :lol:
Die Straßenschilder haben mir auch nicht immer weitergeholfen.


Das nächste mal würde ich auf Sardinien "Tagesziele" anfahren und nicht "nur" eine Rundtour planen. Viele Straßen und Gegenden sind sich sehr ähnlich. Fahrerisch allererste Sahne. Wer nur Motorradfahren möchte ist auf Sardinien bestens aufgehoben. Es gibt dort kilometerlange Straßen, die kaum eine Gerade zwischen den Kurven haben. Fast egal wo man fährt ... und das ist das Problem. Man weiß kaum wo man war. Deshalb ein Tagesziel. Dorthin eine Route und eine Route wieder nach Hause.



Scheinbar kennen doch nicht alle die Dolo-Strecken. Auf mehrfachen Wunsch habe ich Screenshots meiner gefahrenen Tagestouren nachträglich eingefügt. :P
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Beitragvon der liebe Klaus » Mi 02.06.2010 10:19

qtreiber hat geschrieben:... Wer nur Motorradfahren möchte ist auf Sardinien bestens aufgehoben. Es gibt dort kilometerlange Straßen, die kaum eine Gerade zwischen den Kurven haben. Fast egal wo man fährt ...

Genau das ist meine Erfahrung.
Deshalb fahre ich Freitag mit Sohn und seiner Freundin mit dem
Ziel Sardinien los. Fritz und sein Sohn kommen nach. Wenn man
das richtige Kartenmaterial dabei hat, ist die Orientierung kein
Problem. Eine Rundreise erspare ich mir/uns. Fester Stützpunkt
in der Nähe von Arbatax/Tortoli. Strand und Berge vor der Tür.
Von dort Tagestouren ins Gennargentu (oder weiter).
Und es gibt noch mehr als nur Moped fahren. Z.B. Baden, chillen,
abends nach einem guten Ausritt und einem guten Essen von der
Terrasse übers türkisgrüne Meer schauen und bei 1 Tasse Wein
die Seele baumeln lassen.
Knapp 2 Wochen netto auf der Insel. Einfach paradiesisch das.
Wir zählen die Stunden... :mrgreen:
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Beitragvon qtreiber » Mi 02.06.2010 10:39

@Klaus; wir waren ebenfalls die gesamte Zeit in einer schönen, kleinen Anlage in Abartax: http://www.ferien-in-sardinien.com/page.cfm?pageid=274 .


Genau die von dir genannten Punkte haben wir ebenfalls genossen. Einfach mal so da sitzen ... und Luft holen. :)


Von Abartax hatte ich die von mir gemeinten "Rundtouren" geplant und gefahren und dabei keinen "festen (Zwischen-)Zielpunkt" angegeben. Am Abend konnte ich kaum sagen wo ich gewesen bin bzw. welche Strecken ich gefahren habe.



Für die letzten zwei Tage habe ich dies geändert:

Tag A) Fahrt mit kleinem Schlenker zur Costa Rei, lecker essen und wieder direkte Route zurück. Auf dieser Rückfahrt haben wir teilweise _absichtlich_ die breite, fast autobahnähnliche, ganz neue Hauptstraße genutzt. Dies war pure Erholung und wir hatten die Möglichkeit in Fahrt die schöne Landschaft zu genießen. Dies ist im Kurvengeschlängel so intensiv nicht möglich.

Tag B) Fahrt zur Offroad-Passage über den Idelo ... und wieder zurück.


In dieser Form würde ich bei meinem nächsten Inselbesuch mehrere Tag planen. EIN oder ZWEI feste Tagesziele ... den Rest machen die Kurven.



Viel Spaß ... und nicht zuviel Hitze!
Gruß Bernd (AUR)

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Beitragvon der liebe Klaus » Mi 02.06.2010 11:07

Wir buchen immer über meine Freundin Giovanna,
die ich anlässlich eines kapitalen Un-Glücks 2001
kennen gelernt habe. Die hat mit ihrer Familie in
Köln gelebt, spricht fließend Kölsch und managt
Unterkünfte im dortigen Bereich. Wer ihre Hilfe
in Anspruch nehmen / sie kennenlernen möchte,
kann dies unter www.sandaliavacations.com .
Und wer sie anspricht und ihr einen Gruß von
mir ausrichtet, wird dadurch nicht benachteiligt :wink:
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Beitragvon qtreiber » Mi 02.06.2010 12:35

Heute sollte es bis an die Südspitze des Gardasees gehen um von dort morgen nach Livorno zur Fähre weiter zu fahren.



Die Q wieder vollbepackt bereit zur Abfahrt:

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Die Hoppelei über den Niger wollten wir uns ersparen und wählten den Weg die Tierser runter um dann bei Bozen ins Eggental einzufahren:

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Fotostopp am Lavaze



Die gegenüberliegende Ausfahrt vom Kreisel führt auf den Manghen:

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Wir wählten die Parallelstraße zur Chembra, die SP71 um dann in Sover links hoch auf die schöne SP83 über Brusago zu fahren. Während eines Kaffeestopps gab es mächtigen sms-Verkehr mit einem befreundeten Paar aus Friesland, welches nur wenige KM nördlich von uns unterwegs war. :)

Vorbei ging es am Lago Piazze und Lago di Serraia bis wir schließlich über den Lago Caldonazzo die SS349 den Passo di Sommo erreichten.

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Lago Piazze

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Lago Caldonazzo


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Fahrerisch zu empfehlen! :)




Über Roveretto erreichten wir bald den Monte Baldo, den ich letztmalig vor ~10 Jahren unter den Rädern hatten. Immer wieder herrliche Blicke und schöne Streckenführung waren beeindruckend. Dort werde ich bei Gelegenheit nochmals wildern.

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Nach der Abfahrt zum Gardasee war es mit der Ruhe vorbei. Die Strandstraße würde ich nur in Ausnahmefällen freiwillig fahren. Vielleicht noch wenn ich mit Geld gezwungen werde, sonst weg vom Seeufer!
Unser Tagesziel war Desenzano an der Südspitze, so dass wir die ~25 KM am See entlang überbrücken mußten.

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Blick auf den See vom Ort Lazise. Heiß war es.


In Desenzano übernachteten wir im Hotel Vittorio, welches direkt am See/Hafen liegt.

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Blick von unserem Balkon

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am Abend. Wir saßen längere Zeit auf dem Balkon und genossen die Atmosphäre und den Blick.





Fahrt vom Gardasee nach Livorno:

Mehr als 400 Km zur Sardinienfähre nach Livorno lagen heute vor uns. Um Meter zu machen ging es sofort auf die AB.


Nach relativ wenigen Km wurden wir erstmalig durch Regen gestoppt:

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In der dazugehörenden Raststätte legten wir eine längere Pause ein, bis es wieder einigermaßen trocken (von oben) wurde.

Aufgrund des Wetters verlängerten wir die AB-Strecke und fuhren erst bei Ramiola auf die SS62. Ab Berceto auf die SP74 (Sillara) nach Corniglio über den Ticciano um immer weiter südlich zum Lago Paduli zu gelangen. Leider verschlechterte sich das Wetter kurz nach dem Verlassen der AB wieder, so dass wir längere Zeit im Regen fuhren. Die Temperaturen waren entsprechend. Schöne Strecke, nur hatten wir nichts davon.

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Aufwärmpause in Casarola am Kohleofen. :)



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Ticchiano


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bei Rigoso



Anschließend besserte sich langsam das Wetter. Je weiter südlicher wir kamen, um so trockener und wärmer wurde es.

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Nachdem wir die häßliche Stadt Aulla durchquert hatten, fuhren wir in den Bergen parallel zur Küste. Den Ort Carrara kennt sicherlich jeder, der 1x in dieser Ecke war. Zwischenzeitlich war es sehr warm geworden, tat gut und sehr schöne, interessante Motorradstrecken.

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Blick auf Massa



Von dort fuhren wir direkt links hoch zum Vestito.

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Nach einem langen und vor allem anstrengendem Tag waren wir froh die Fähre in Livorno pünktlich zu erreichen. Die Kuh wurde im Bauch der Fähre abgestellt, Innentaschen aus den Koffern (Helme rein), Tankrucksack unter den Arm und los ging es nach oben. Unsere Kabine war top.

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Zuletzt geändert von qtreiber am Do 31.12.2015 17:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon der liebe Klaus » Mi 02.06.2010 14:41

Nun das obligatorische Schiffsbier, frisch geduscht hinten auf
dem Heck des Dampfers stehend, die häßliche Stadt Livorno
im Abendlicht verschwinden lassen. Restaurant ist teuer und
solala. Dann die Nacht in der Koje verbringen. Und morgen
früh nach einem schlichten/schlechten, dafür aber teuren
Frühstück (Pappbecher mit warmer Flüssigkeit, egal ob man
Kaffee, Latte Macchiato, Tee bestellt, schmeckt alles gleich
zuzüglich Cornetto oder so) läuft der Dampfer in Olbia ein.
Oder wo? Ist auch egal.
Dann jedenfalls wird`s interessant... :wink:
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Beitragvon qtreiber » Mi 02.06.2010 15:10

@Klaus; kann ich so nicht ganz bestätigen. Hängt sicherlich mit der Fähre zusammen. Auf beiden von uns genutzten waren die Preise - relativ - normal und vor allem der Kaffee jeglicher Art aus einer Porzellantasse oder -becher schmeckte morgens im "Selbstbedienungsrestaurant" sehr gut.




weiter gehts:

Heute, am 20.05.2010, erreichten wir mit der Fähre kurz nach 7 Uhr den Hafen Golfo Aranci.

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Sowohl die letzten Tage als auch die vergangene Nacht hatte es auf Sardinien geregnet. Heute sollte der erste, komplett trockene Tag werden ... und für die Dauer unseres Aufenthaltes auf der Insel auch bleiben. Von Tag zu Tag wurde es wärmer bis über 30 Grad.

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So ziemlich als letzte verließen wir die Fähre. Die Q wartete geduldig mit einem Seil festgemacht unter Deck. In den schattigen Ecken war es auf der Straße anfänglich noch nass. Dies hörte relativ schnell mit zunehmenden Temperaturen auf und wir hatten eine schöne Überbrückungstour zur Appartementanlage in Abartax.


Von Aranci zur SS127 ... und waren dann mehr oder weniger allein unterwegs. Über die SP127 zur SS389 runter nach Budduso. Anschließend über die ebenfalls gut zu fahrende SP50 zurück zur Küste zur SS125. Allein auf diesen Kilometern konnte man ahnen, bzw. hatte man dies schon erFahren, welches Kurvenpotenzial Sardinien besitzt. Sagenhaft! Aufgrund der Vielzahl der Kurven gab es nicht so viele Möglichkeiten diese oder die Landschaft im Bild festzuhalten. ;)

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Vorbei am Steinbruch von Orosei erreichten wir durch einen kleinen Schwenk von der SS125 den Ort bzw. die Kehren von Cala Gonone (sollte man sich keinesfalls entgehen lassen!):

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Lohnt sich! Immer wieder schöne Ausblicke!



Nun führte uns der Weg nur noch über die SS125 nach Abartax, wobei die Bezeichnung "nur noch" im Zusammenhang mit der SS125 total fehl am Platze ist. Fahren ist angesagt, fahren!

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Gegen 16 Uhr erreichten wir Abartax und bezogen für die nächsten sechs Tage unsere Ferienwohnung.

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Wie bereits auf der gesamten Anreise nach Abartax bemerkt, war wenig Trubel auf der Insel. So waren wir auch in der Wohnanlage fast die einzigen Gäste. Schön.



zu Fuß schauten wir uns noch vor dem Abendessen die "Rocks" an:

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Beitragvon der liebe Klaus » Mi 02.06.2010 16:33

Dorgali - Passo Silana - Baunei erste Ortschaft nach den vielen
Kurven. Dort am Straßencafe´rechts der Fahrbahn angehalten
und Station fürn Käffchen gemacht mit wunderschönem Blick
über die Bucht von Arbatax, bevor die restlichen Kurven nach
unten - Lotzrai absolviert wurden? Oder Zwischenstop verpasst?
Ich kann es kaum erwarten.
Noch 2 Tage...
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Beitragvon qtreiber » Mi 02.06.2010 18:18

Die folgenden Tage auf Sardinien ließen wir es vor allem uns gut gehen. Das Motorradfahren gehörte dabei nur am Rande dazu. Vor allem meine WBSVA fühlte sich aufgrund der Vielzahl der Kurven etwas überfordert. Dies kann ich gut nachvollziehen ... wenn es z.B. über gut 30 KM keine Gerade zum ausspannen gibt. Für die Sozia nicht ganz einfach.

Morgens frühstückten wir lange und ausreichend bei strahlendem Sonnenschein auf unserer Terasse. Je nach Lust und Laune ging es dann zum Strand oder es wurden doch irgendwann einige KM gefahren.


So auch am Freitag:

Zuerst an den Strand, der in wenigen Minuten von unserer Anlage zu Fuß zu erreichen war.

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Danach stieg ich noch auf das Motorrad für eine kleine Runde. Gleich nach Tortoli geht es auf der SS198 richtig rund. Rechts hoch ging es dann in Richtung Idelo, den ich allerdings - heute - nicht bis zum Ende erklommen habe. Die Abfahrt, alles unbefestigt, war sehr anstrengend. Vor allem unter Berücksichtigung der Temperaturen war ich froh irgendwann wieder die SS389 unter den Rädern zu haben.

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letzten drei Bilder = rund um den Idelo.



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Da oben war Schluss, die Straße gesperrt. Umdrehen, macht aber auf Sardinien überhaupt nichts. Kurven gibt es überall.


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Riu Sa Teula


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Zum Abschluss der Tour zeigte ich der Kuh die in der Nähe unserer Unterkunft stehenden Felsen:
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Heute, am Samstag, wieder mit WBSVA, standen nach Abschluss der Runde 280 KM auf dem Tageszähler.

Richtung Norden zur SP56. Später parallel zur SS389 die landschaftlich schöne SP2 auf der einige Tiere ihre Hinterlassenschaften verstreut hatten und immer wieder am Wegesrand oder direkt auf der Straße auftauchten.

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Lago Gusana


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Lago Flumendosa



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Eine hochinteressante, klasse zu fahrende Runde war unter Dach und Fach.



FF
Zuletzt geändert von qtreiber am Do 31.12.2015 17:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Skotty » Mi 02.06.2010 18:41

mir reicht es :cry:
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Nett kann ich auch, bringt aber nichts

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Beitragvon der liebe Klaus » Mi 02.06.2010 18:42

Bitte mehr davon!
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Beitragvon Volker » Mi 02.06.2010 19:01

SACK!

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Beitragvon Torsten » Mi 02.06.2010 19:38

Skotty hat geschrieben:mir reicht es :cry:


Nach der Tour ist vor der Tour.
Ich hätte da schon eine Idee, wo wir nächstes Jahr hinfahren könnten :wink:
Ich fahre nicht zum Grüßen.

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Beitragvon Skotty » Mi 02.06.2010 20:16

Torsten hat geschrieben:
Skotty hat geschrieben:mir reicht es :cry:


Nach der Tour ist vor der Tour.
Ich hätte da schon eine Idee, wo wir nächstes Jahr hinfahren könnten :wink:


und wenn wir über Nacht mit der Fähre fahren, muss Steffen das Meer nicht sehen :lol:
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Nett kann ich auch, bringt aber nichts

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Beitragvon Torsten » Mi 02.06.2010 20:41

Der hat sich tapfer gehalten.
Auf der Überfahrt haben wir 2 Stunden unsere schönstens Kotzwitze zum Besten gegeben, erfolglos :wink:
Da sollte der Überfahrt nach Sardinien nichts im Wege stehen.
Ich fahre nicht zum Grüßen.

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Beitragvon qtreiber » Do 03.06.2010 16:00

Nach einem langen Frühstück und Strandbesuch starteten wir auch heute erst spät zu einer Kurztour.

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Bis Tori di Bari fuhren wir direkt an der Küste auf kleinsten Wegen gen Süden. Danach wieder ins Binnenland über feinste Kurvenstrecken bis zu den Felsen von Osini.

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Hier am "Ende" legten wir eine Pause ein.
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Da meine WBSVA nicht mehr viel Lust auf Kurvenfahren verspürte, drehten wir früher als geplant Richtung Abartax.

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...Kurven...Kurven...Kurven... - kaum zu glauben. :)




Heute, am letzten kompletten Tag auf der Insel wollte ich doch noch den Idelo ganz nach oben fahren. Eine kleine Fleißaufgabe, vor allem unter Berücksichtigung der zwischenzeitlich hohen Außentemperaturen von mehr als 30 Grad. An Straßenkilometern kamen dabei nur runde kurvenvolle 60 zusammen, die Kraxelkilometer um den Idelo kann ich nur schätzen, da ich vergessen habe auf meinen Tacho zu sehen. Um die 15 Km sollten es gewesen sein.

In Tortoli ging es rechts raus auf die SP27 um später links ab nach Arzana zu fahren. Hier suchte ich die Einfahrt zum Idelo, was relativ schnell gelang.

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Die Anfahrt von Arzana erfolgte genauso wie vor einigen Tagen, deshalb hier nur noch ein Erinnerungsfoto:
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Diesmal fuhr ich aber nicht wieder direkt geradeaus hinunter sondern rechts hoch durch den Wald.
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Nachdem ich aus dem Wald herausgefahren war, ergaben sich immer wieder herrliche Blicke in die Ferne. Das Meer im Hintergrund kann man auf den Bildern nur erahnen.

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Kurz vor dem Ziel wurde es nochmals steiler, was auf den Bildern ebenfalls nicht ganz so deutlich rüberkommt:
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Oben angekommen:

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...das Ziel:

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Nun mußte ich wieder runter. Wo genau der "richtige Weg" verlief wußte ich nicht und fing deshalb an einfach ...so gut es ging... bergab zu fahren. Auf meinem Navi konnte ich zumindest erkennen wo die Hauptstraße unten verlief.

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meistens sehr grobe Steine, Geröll und häufig, vor allem in Kehren, sehr eng. Mit Sozia hätte _ich_ diese Abfahrt nicht gemacht.



Nach einigem hin und her, 1x umdrehen da der Geröllweg zu Ende war, kam ich der Straße immer näher:

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der Zaun störte. Gegenüber kann man den Weg ahnen, auf dem ich kurze Zeit später wieder herauskam. Weiter gings.

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Um zur anderen Seite zu gelangen mußte ich noch zwei Flußläufe ;-) durchqueren. Hier der erste davon:

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Geschafft, ich bin auf der anderen Seite und nach wenigen Metern konnte ich durch den unterbrochenen Drahtzaun auf die SS389 fahren. Auf der _für mich_ anstrengenden Abfahrt hatte ich die Motorradjacke in den montierten Seitenkoffern verstaut. Sonst hätte ich wahrscheinlich einen Hitzekollaps bekommen. Gegenüber ist wiederum die Stelle zu sehen, wo ich vor wenigen Minuten das erste "Straßenfoto" geschossen habe.
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Der PilotPower grippt in jeder Situation. :P

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Zufrieden fuhr ich wieder nach Lanusei und von dort die SS198, immer wieder lohnenswert, nach Hause. Ganz nach meinem Geschmack. Anstrengend (offroad) aber gut und der Reifen war nach wenigen Kurven wieder sauber.



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Zuletzt geändert von qtreiber am Do 31.12.2015 17:43, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Bernd (AUR)


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