Ligurische Grenzkammstrasse (LGS)

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Christof
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Beitragvon Christof » Di 19.03.2002 18:20

Für die neu hinzugekommenen Achtung Ansteckungsgefahr:

http://mypage.bluewin.ch/STW/reisen_lgks.htm

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Obelix
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Beitragvon Obelix » Di 19.03.2002 22:56

DIE warnung kommt zu spät...
bin unheilbar infiziert....


was ihr da treibt, ist ja schon körperverletzung in tateinheit mit gehirnwäsche.. :-D :-D
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Matthias
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Beitragvon Matthias » Mi 20.03.2002 10:01

Vergiß es, Obelix :-)

wenn Stephan und Christof mit ihren Enduros das gerade so schaffen, hat ne relativ schwere Strassenmaschine keine Chance. Ich habs mir auch (vorerst) abgeschminkt.
Obwohl, wenn man an die kleine CB 400 von ner Bekannten vernünftige Reifen macht? Mit so nem Fahrrad müßte es gehen.

ciao
Matthias

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Christof
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Beitragvon Christof » Mi 20.03.2002 10:50

Also mit Straßenmaschine würd' ich allerhöchstens die Assietta machen. Und auch nur wenn die trocken ist. Ansonsten wird das echt 'ne Rutschbahn.

Aber wenn Ihr unbedingt auf die LGKS wollt: Wandern und Moutainbike ist da auch OK - solange einem keine Offroad-Raser entgegen kommen. Es heißt, dass es da in der Saison ganz schön voll ist.

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Beitragvon MiBo » Mi 20.03.2002 10:54

Einen schönen Bericht habt ihr da gebastelt!
Was mich noch interessiert: Diese Forts, aus welcher Zeit stammen die, und wann wurden sie aufgegeben ? Ich hab gestern schon google mit den Namen der Forts gequält, aber außer Berichten von Mopped und Mountainbikern ist da nix bei rausgekommen.
Ihr müßtet das ja wissen, schließlich wart ihr da ;-)
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Gruß

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Beitragvon CHris » Mi 20.03.2002 10:59

Hi Mibo!

Afair stammen die Forts aus der Zeit vor dem ersten Weltkrieg und wurden damals auch noch heftig genutzt und dann kurz danach aufgegeben. Ob sie allerdings in WK2 zu neuen Ehren gekommen sind weiß ich nicht.

Aber im TF Endurosonderheft 1991 war ein suuper detaillierter Bericht über die Gegend, wenn ich das heft wiederfinde, dann schau ich mal nach.

Gruß

CHris
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--
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Matthias
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Beitragvon Matthias » Mi 20.03.2002 11:02

Die Offroadraser hab ich auch schon erlebt. MAn ist ja tolerant, jeder nach seiner Facon. Aber was ich da gesehen hab, überschreitet meine Toleranzschwelle. "Blutjunge Dinger", die mit Pajero und Co den Parpaillon hochgehetzt sind, dass man schnell die Flucht an die Seite antreten mußte, um nicht umgekachelt zu werden. Eine hatte noch nen Plattfuß, ohne es zu merken. Zum Glück, so hat man am Geräusch die Kiste schon frühzeitig gehört.

Naja, ich war auch mal jung ;-)

Ich muß aber sagen, dass dies echt die Ausnahme war.

Die Assietta möchte ich auch nicht bei Regen fahren. Der Belag ist zum teil mehr feine Erde als Steine, wenn ich mich recht erinnere.

Was bestimmt gut für Strassenmaschinen ist: Die Erzherzog Eugen Strasse und Pasubio, das ging prima. Ich weiß allerdings nicht, wie ernst mittlerweile die Fahrverbote genommen werden.

Christof, ich habs mir jedenfalls für mich und meine Guzzi abgeschminkt, die LGKS zu fahren. Ich war da bisher wohl etwas blauäugig.

ciao
Matthias

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Beitragvon KlausDindorf » Mi 20.03.2002 11:34

Christof, Stephan,
tolle Berichte und Fotos. :clap: :clap: :clap:
Machen richtig Appetit.

Matthias,
Pasubio ist mittlerweile so ziemlich alles gesperrt und wird auch kontrolliert (Stand 2001). Halte ich für gewagt, da einfach drauflos zu brettern.
Aber an Ostern bin ich wieder da unten. Werde dann mal einen Lagebericht abgeben.

Apropos. Hat noch jemand Lust mitzukommen? Siehe auch:
http://www.freemof.de/forum/viewtopic.php?t=1648

Grüße
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...und überzeugter Nichtschwabe
;-)

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Stephan
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Beitragvon Stephan » Mi 20.03.2002 14:14

Also die Forts stammen aus der Zeit zwischen 1800 und 1900, wobei die grösseren eher der letzten Periode zuzuordnen sind (also ab 1880). Italien und Frankreich waren ja Erzfeinde, und die Region Savoyen wurde von beiden für sich beansprucht. Insofern dachten die Franzosen, dass die Italiener irgendwann mal einfallen würden, und haben die Pässe entsprechend befestigt. Ausserdem waren ja ständig Fortschritte in der Artillerie zu Verzeichnen, weshalb man die Forts angepasst hat (die frühen Forts waren alle noch mehr oder weniger "Burgen", wo die Verteidigung gegen die Artilerie aus Mauern bestand. Nachdem die Geschosse so effektiv waren, dass die Mauern mehrere Meter dick werden musste, ist man dazu übergegangen, Erdwälle aufzuschütten). Das war dann vorerst die letzte Entwiicklung vor den Betonbunkern des 1. und 2. Weltkriege, von denen es da ja auch noch eine Menge gibt. Erst im Winter haben wir das Fort von St. Agnes besucht, oberhalb von Menton. Wirklich interessant.

Dazu kommen auch strategische Strassen und Tunnels, der Parpaillon ist ein klassiches Beispiel dafür.

Der Grenzverlauf wurde ja nach dem ersten Weltkrieg korrigiert, weswegen heute fast alle Forts auf französischer Seite liegen.

Gruss

Stephan

PS: danke für die lobenden Worte :-)

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Beitragvon Matthias » Mi 20.03.2002 16:49

letztes Jahr waren wir auf einem Fort am kl. St. Bernhard (frz), aus dem 18. Jahrhundert, wegen Bauarbeiten nur zu Fuß zu erreichen. Zum einen macht es Spass, diese Anlagen mal zu inspizieren, zum anderen hat man von diesen Forts aus wegen der strategischen Lage oftmals einen Superblick.

Dieses Fort am Kl. St. Bernhard erwähne ich deshalb, weil es auch von der Asphaltfraktion bequem zu Fuß erreichbar ist; ein Großteil des Aufstiegs kann man mit der Seilbahn machen.Man muß es nur wissen :-)

ciao
Matthias

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Beitragvon Matthias » Mi 20.03.2002 16:54

Onlycookie schrieb am 2002-03-19 16:49 :
...hallo - sprecht ihr nicht mehr mit mir???

Bin jetzt nach hause und schaue nach diesem Artikel mit dem Krokodil...


Ich würde wirklich gerne mal das Krokodil sehen ;-)

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Beitragvon Obelix » Mi 20.03.2002 17:02

@matthias: das ich das mit meiner strassenmaschine nicht in angriff nehmen kann, ist mir auch klar. aber ich denke mal, das es mit der ytz750, der super-tenéré von yamaha, und entsprechender bereifung gehen müsste. deren geländeeigenschaften sind ja auf jeden fall um ein vielfaches besser als bei der gsx.. :-)
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Beitragvon Matthias » Mi 20.03.2002 17:36

Obelix, das war auch nicht "oberlehrerhaft" gemeint. Antesten kann man es bestimmt auch mit nem Strassenmoped; man kommt halt dann an einen Punkt, wo man nicht mehr weiterkommt.

Leider, und das ist so gemeint und nicht abwertend, kann ich mit den Bezeichnungen GSX und ytz nichts anfangen, wohl aber mit super tenere. Sowas hätte ich auch gerne :-)

ciao
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Beitragvon Stephan » Mi 20.03.2002 18:07

also noch mal zum Thema Strassenmotorrad.

Ich denke mal, dass man natürlich auch mit einem Strassenmotorrad fahren kann oder besser könnte, (ich würde dann schon mal in einer nahegelegenen Kiesgrube trainieren!)aber:

- Das wäre ein tierisches Gewürge.
- Suuper anstrengend (ist es ja schon auf ner Enduro), denn alles liegt auf ca. 2000m Höhe

Aber das schwierigste ist halt die Länge der Strecke, das geht Kilometer weit durch Steinwüste und schüttelt Dich schon auf einer Enduro derart durch, dass es Dich mürbe macht. Und wenn Du nach zehn Kilometern erkennst, dass es zu anstrenged ist, dann musst Du 10 Kilometer wieder zurück!

Ne, ein leichter Crosser wäre optimal!

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Beitragvon Christof » Mi 20.03.2002 18:21

Jetzt muss ich mich aber auch mal wieder einmischen. das Thema Straßenmotorrad auf der LGKS meint ihr doch nicht wirklich ernst, oder? Stephan - stimmt dem sicher nur zu, weil er meistens im Sitzen gefahren ist ;-)

Abgesehen davon, dass da kein Spaß aufkommen kann, dass das Moped wegen der Steine, Trepp(ch)en und Umfaller mehr in Leidenschaft gezogen wird als eine dafür mehr oder weniger geschaffene (Reise-) Enduro ist die LGKS mit einem Straßenmotorrad und was noch wesentlicher ist, womöglich mit Straßenbereifung echt zu gefährlich.

Wer da an der falschen Stelle absteigt kann unter Umständen sich und und sein Motorrad das Fliegen beibringen. da heißts ja auch: runter kommt man immer.

Also noch einmal: Lasst die LGKS mit Straßenmaschinen in Ruhe. Und auch Enduros sollten unbedingt Stollenbereifung haben (-> Seitenführung)

So jetzt aber genug der Ratschläge und einen herzlichen Dank für die rege Beteiligung. Ist fast also ob man nochmal fährt. Leider eben nur fast ...

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Beitragvon Obelix » Mi 20.03.2002 23:26

@matthias: keine angst, habe es nicht *oberlehrerhaft* aufgefasst, sondern nur als tip/warnung..
die ytz750=super-tenéré kennste ja, und die gsx ist von suzuki das, was die cb750 von honda ist, nur besser :-D
optik:
Bild


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Zuletzt geändert von Obelix am Mi 20.03.2002 23:27, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon Matthias » Do 21.03.2002 12:03

ist ja ein richtiges Motorrad :-)
in meinem Freundeskreis fahren 3 CB 750; eine sogar sehr alte (70er Jahre) mit 4fach Chromauspuff. Superzäh das Teil. Geht nicht kaputt! Sínd eigentlich gute Motorräder!

ciao
Matthias

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Beitragvon Stephan » Di 26.10.2010 12:26

Hallo Leute

:wave: :wave: :wave: :wave: :wave:

Wie geht es so?

Ich wollte mal fragen, ob sich zufällig jemand diese unsere LGKS-Seite gespeichrt hatte. Denn leider sind mir die Daten und die Webseite abhanden gekommen :-(

Viele liebe Grüsse ans Freemof

Stephan
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Beitragvon PitB » Di 26.10.2010 17:11

Moin Swissman!

Geht gut soweit - und selber? Schon eingeschneit in Helvetisch Sibirien?

Kann mit Kopie dieses Berichtes aus deiner Feder leider nicht dienen. Solltest Du aber auch keine Kopie dieses kulturhistorischen Berichtsunikates haben, dann soll Dich der Schlag bei sonstwas treffen. Schade eben. :(

Kann mich noch an die Szene erinnern, wo nachts die Wölfe heulten, eine Salami in der Nacht wohl den Weg in deren Rachen fanden, eingeschneites frühstück im Fort wasweißich. An einen Besuch in einem Italo-Restaurant der eher bescheidenen Klasse kann ich mich erinnern - Essen war nicht so dolle. Und ja - Christofs Eroberungen mit seiner 11er GS - jede Kuppe und rauf damit. Und die Ausrüstung, Seile, Winden, wasweißich - ihr hättet Nepal erobern können. 8)

Du siehst, warum ich es nicht kopiert habe - die Erinnerung an diesen Bericht sitzt noch nah. wie gestern. Schnief


Wünsche schöne Zeit - Gruß an den Nikolaus und ich hoffe Dich vor Deiner endgültigen Vergreisung noch mal in Natura zu sehen bekomme.

Bis denne:wink:

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Beitragvon Stephan » Di 26.10.2010 19:35

Guten abend altes Haus :-)

Es geht soweit ..... allerdings habe ich motorradmässig die Sparflamme geschaltet, ich denke mal ich bin dieses Jahr stramme 200 km gefahren :?

Was den Bericht angeht, so hat der Provider aus welchem Grund auch immer seinen Service eingestellt, und ein Backup ist bei mir in einer der gefühlten einhundert Rechnerwechsel seit damals auf der Strecke geblieben. Und da sagt man, das internet vergässe nichts. Leider völlig falsch :-(

Und naja, die endgültige Vergreisung ist im Anmarsch, aber Gegelegenheiten gabs ja ......... :roll: also ich hoffe auch, dass sich mal wieder was machen lassen. Wie wärs mit einem Spaziergang auf den mont Chaberton. Das fehlt mir irgendwie noch....

PS: Der Nachwuchs fährt jetzt auch bald Zweirad :shock:

Ich werde aber einen Teufel tun, ihm dieses Forum hier zu empfehlen ..... ich muss ihn ja vor schlechter Gesellschaft schützen :lol:
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