DET 2016 in den VOGESEN

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Der Steffen
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Re: DET 2016 in den VOGESEN

Beitragvon Der Steffen » Sa 27.08.2016 22:58

Sehnenscheidenentzündung?
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olliH
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Re: DET 2016 in den VOGESEN

Beitragvon olliH » Sa 27.08.2016 23:59

Oder gemault?

Egal, auf alle Fälle gute Besserung!
Erfahrung ist das, was man zu haben glaubt, bevor man anfängt, mehr davon zu erwerben. Zitat Bernt Spiegel

Skotty
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Re: DET 2016 in den VOGESEN

Beitragvon Skotty » So 28.08.2016 13:06

qtreiber hat geschrieben:Jackie hat sehr stark an Quirl gedreht. ;-)

Aha, dabei dachte ich die Mopette wär gedrosselt. Gute Besserung liebste Jackie
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Nett kann ich auch, bringt aber nichts

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Re: DET 2016 in den VOGESEN

Beitragvon die_echte_jackie » So 28.08.2016 17:30

gemault habe ich natürlich auch, aber erst auf dem nachhauseweg. damit ihr das nicht hört.
Ein Gesichtspunkt ist ein geistiger Horizont mit dem Radius Null.

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qtreiber
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Re: DET 2016 in den VOGESEN

Beitragvon qtreiber » So 28.08.2016 20:13

so, die drei Ostfriesen sind auch wieder gut erhalten in der schönsten Stadt gelandet.

Das waren für uns drei tolle Fahrtage (wir sind bereits am Mittwoch angereist) und sehr nette Leute mit viel Spaß unterwegs und Abends. Hotel und Essen waren gut. Schön war auch, dass Volker D. und Rosana als Überraschungsgäste am Samstag Abend mit dabei waren.

RudiL hat sich als Tourguide sehr gut bewährt und fährt mit seinem KTM-Schlachtschiff nicht nur auf den Geraden schnell. Chapeau. Sein Nachbar, ein netter, ruhiger Mensch, weiß ihn - neuerdings Doppelopa - ebenfalls zu nehmen. Das Moped - oder besser gesagt der Lkw - passt zu ihm, selbst wenn es keine BMW ist. :winke:



Ein letztes Bild von heute Morgen:

Bild
Gruß Bernd (AUR)

Rudi L.
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Re: DET 2016 in den VOGESEN

Beitragvon Rudi L. » Mo 29.08.2016 09:07

Moin ,

wir sind gestern um kurz vor 16:30 Uhr zufrieden in den Heimathafen eingelaufen. Jetzt hat mich grade die Arbeit am Wickel. Ich melde mich später noch mal.

Grüße
Rudi

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Re: DET 2016 in den VOGESEN

Beitragvon Rudi L. » Mo 29.08.2016 14:53

Mensch Jackie, was machst Du denn da? Wie ist es passiert?


Gute Besserung.
Rudi

Mein Bericht,

die Anfahrt in die Vogesen lief sehr entspannt. Zum Glück sind wir, mein Nachbar Friedel und ich, am Donnerstag schon mitten in der Nacht nämlich um fünf Uhr mit dem Gespann losgefahren, denn es gab am Ziel ein kleines Problem. Daher war es gut, dass wir schon um 13 Uhr vor Ort waren.

Welches Problem? Unmittelbar dem Abladen hörte ich ein hässliches pfeifendes Geräusch aus Richtung Vorderreifen meiner KTM. 

Irgendwas hatte sich in den Vorderreifen gebohrt und diesen zunächst abgedichtet und beim abladen und dem dazugehörigen rackeln aus dem Halter und über die gelochte Rampe ziehen hatte es den Pfropfen wohl rausgezogen. So wie es aus dem Loch zischte ging meine Laune in den Keller.

Scheiße, ich sah mich schon zwei Tage alleine im Hotel abhängen oder mit dem Auto rumgondeln. Wozu ich gar keine Lust hatte, weil ich beides langweilig gefunden hätte.

Die Wirtin vom Roess hatte aber eine Werkstatt im nahen Colmar parat. Sie meinte auch Verständigung wäre kein Problem, diese sprächen Elsässer Dialekt.

https://de.yelp.ch/biz/moto-rs-colmar

Der Kollege mit dem betreffenden Dialekt war wohl nicht da, ich hatte nur Franzosen dran, offenbar wurde der Hörer weitergereicht, denn einer von den Leuten konnte englisch. Das kann ich wiederum einigermaßen so gut, dass mich der andere versteht.  Im Gegensatz zu den paar Brocken französisch.

Wir bauten das Vorderrad aus fuhren hin, tolle Location. Mit Cafe, gekühlten Getränken und kostenlosem Wasser. Der Laden war gut sortiert mit Klamotten und Motorradteilen und zwar so gut, dass sie es mit dem Sortiment einer mittleren Louis Filiale aufnehmen konnten.

In der Mitte des Ladens waren unter anderem gebrauchte Motorräder aufgestellt, mit sehr günstigen Preisen. U.a. eine schön restaurierte R90S für 13K€. Eine nagelneue CBF 500 ABS für Fünfeinhalb.

Nach einer Viertelstunde war der schlauchlose Reifen geflickt. Das hat auf den Touren gehalten und es hält immer noch. Echt klasse, bislang hielt ich von so was nicht viel. Aber wenn man keine Wahl hat und es einigermaßen schnell gehen soll, dann probiert man auch mal gerne eine neue Methode aus.

Erleichtert zurückgefahren. Nebenbei, das Bordwerkzeug der KTM S-ADV taugt tatsächlich dafür, dass man ein Rad aus- und einbauen kann. Ist heute auch nicht mehr üblich. Bei der letzten Maschine war nur ein Schraubendreher dabei, der KTM Satz ist recht umfangreich noch dazu mit Flaschenöffner (kein Witz): Die wissen tatsächlich was man so unterwegs braucht. 

Man stelle sich vor wir wären wie üblich erst am späten Nachmittag oder frühen Abend angereist, der erste Tourtag wäre futsch gewesen. Das hätten wir nicht mehr geschafft. Auch wenn der Laden bis 19 Uhr auf hat.

Zum Event. Der Grip in den Vogesen ist grandios, wenn nicht gerade wieder Splitt gestreut wird. Die Strecken sind allerdings anspruchsvoller zu fahren als anderswo, lässt man es etwas zügiger laufen fällt einem noch mehr auf, dass viele Kurven sich tatsächlich zuziehen. Sehr unangenehm ist das wenn sie dazu nicht einsehbar sind. Ein bisschen mehr„Luft“ sollte man daher einplanen, dann macht es umso mehr Spaß. Leider hat es meinen Nachbarn in so einer „Hundekurve“ erwischt und er landete in einer Wiese, zum Glück ohne Leitplanke, oder sonstigem Kram an dem man sich übel stoßen kann. Außer einem krummen Lenker und einem gebrochenen Kupplungshebel ist aber auf den ersten Blick nichts passiert und auch hier konnte die gut sortierte Werkstatt in Colmar helfen. Der Laden ist echt zu empfehlen. Zum fahren hatte er allerdings dann doch keinen Bock mehr, das war nachvollziehbar. Zumal die Yamaha, die er seit 34 Jahren besitzt, in der Zeit noch nie gelegen hat. Jetzt ist sie nicht mehr jungfräulich. Allerdings ist uns gestern abend beim abladen aufgefallen, dass die hintere Einheit leicht krumm ist. Hoffentlich ist es nicht der Heckrahmen. Wichtig ist aber, dass der Fahrer heile geblieben ist. Danach sieht es die ganze Zeit schon aus.

Wir sind am Freitag in den Süden der Vogesen gefahren und Samstag in den Norden. Jeweils in Form einer Acht. Damit nimmt man dort die interessantesten Strecken mit, ohne langweilige Verbindungsetappen. Die eine oder andere Ortsdurchfahrt lies sich aber nicht vermeiden.

Motorrad fahren ist dort einfach nur schön, die Landschaft ist ohnehin sehr lieblich und in dem weichen Licht zum Nachmittag sah es manchmal unwirklich märchenhaft aus. Es ist über viele Kilometer tatsächlich so, dass gar kein Verkehr herrscht. Läuft man mal auf einen Franzosen auf, egal ob Mopett oder Auto, er macht sofort Platz. Einfach paradiesisch, da fahre ich wieder hin.

Jackie und Mägges haben sich Samtag morgen auf der halben Nordtour ausgeklinkt weil sie am nächsten Tag noch einen Termin hatten. So fuhr ich dann mit den drei Ostfriesen im Schlepptau weiter. An dieser Stelle mein Dank für die Blumen, wie hätte ich auch langsamer fahren können, bei so einer drängelnden Ostfriesenbande im Rücken. :lol:

Das Wetter konnte nicht besser sein. Teilweise bis zu 35 Grad. Da macht so ein Textilanzug den man sämtlicher Membranen berauben kann richtig viel Sinn. Denn es kommt einem zumindest in Fahrt fast so vor, als fährt man im T-Shirt, weil es schön durchbläst. Mußte man unterwegs anhalten um z.B. an einer Ampel zu warten war man allerdings für jeden schattenspendenden Baum dankbar. Das war dann schon heftig.

Abends war dann Wirtschaftskunde angesagt inkl wirklich sehr leckerem Essen, stets aus frischen Zutaten zubereitet. Daß wir höflich, nett und sehr gesellig sind wissen alle die uns kennen, einem Gast ist das sauer aufgestoßen. Ihm gefiel es nicht, dass wir uns abends auf der Terasse so ausgelassen unterhalten konnten und unseren Spaß hatten. Er geht vermutlich lieber in den Keller zum lachen, kein Wunder bei der Gesichtsbaracke die ihm gegenüber saß, vermutlich ein weibliches Wesen. Jedenfalls benahm er sich obendrein noch daneben mit einem wirklich saublöden Anwurf in unsere Richtung und einer Beschwerde bei der Wirtin, die das aber offensichtlich eher so wie wir sah, denn sie sah sich nicht genötigt uns zu maßregeln, sondern servierte weiterhin gut gelaunt kühlen Hopfentee.
Dieser Mieselpriem stammte auch noch aus meiner ursprünglichen Gegend wie ich entsetzt am Dialekt hörte, ich habe mich tatsächlich fremdgeschämt und am liebsten hätte nicht nur ich ihm…….….., :teufel: ach lassen wir das 


Das nächste Treffen soll wieder im Schwarzwald stattfinden und dann wieder im Wechsel mit den Vogesen. An sich ein guter Gedanke. Allerdings hege ich auch die Idee mehr in Richtung Schweiz zu tendieren. Rosana und Volker haben mir dieses Jahr im Jura ein paar schöne kurvige Ecken gezeigt. Auch von der gefahrenen Geschwindigkeit kein Problem, zumal das häufig im Wechsel F-CH-F ablief. Manchmal wusste ich gar nicht ob ich in der Schweiz oder schon wieder in Frankreich bin. Das hätte auch was. Man könnte Teile vom kurvigen Südschwarzwald noch mit einbinden.

Ich werde Vorschläge hier bringen sofern und sobald es konkret wird. Ansonsten würde ich wieder den Gasthof Engel buchen.

Termin in beiden Fällen: Vermutlich August 2018.

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Re: DET 2016 in den VOGESEN

Beitragvon JvS » Di 30.08.2016 11:00

Rudi, sag bloss, Du hattest das Bordwerkzeug bisher noch nicht in der Hand? ;-)
Spricht für Deine KTM *hihi*

Man kann damit tatsächlich das halbe Motorrad zerlegen. Und dabei ein Bierchen trinken, der Flaschenöffner war sogar bei meiner federleichten Supermoto im Bordwerkzeug :-)

Griass - JvS
...ich denke sowieso mit dem Knie
(Joseph Beuys)

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Re: DET 2016 in den VOGESEN

Beitragvon qtreiber » Di 30.08.2016 12:04

neben sehr vielen festsitzenden Teerspritzern haben die Reifen meines Mopeds gelitten.

Hinten haben die M7RR nach genau 3.527 Km zwischen 0,9 und 1,5mm Restprofil, vorne 1,5(Außen) bis 2,2mm (Mitte).

Der M7RR bleibt aber nach wie vor für mich bzw. meine Kuh der beste Reifen. Bisher konnte ich knapp über 4.000 Km damit fahren; die letzten zwei Frankreich-Touren haben gefressen. :roll:

Nun werde ich wohl den Roadtec01 antesten.
Gruß Bernd (AUR)

Rudi L.
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Re: DET 2016 in den VOGESEN

Beitragvon Rudi L. » Mi 31.08.2016 10:18

@JvS, ich brauchte bislang noch nie das Bordwerkzeug von der KTM, außer den Flaschenöffner ;)



Ich finde es schade, daß jetzt alle Events an denen ich teilnehmen wollte bzw. konnte rum sind.


Das war bislang ein tolles Jahr an Dingen die man draußen so machen kann.

Frühjahr, ein offizielles Beschleunigungsrennen mit einigen verstrahlten Benzin-/Diesel- und Elektrofahrern in Österreich mitgemacht inkl. Klassensieg (ja ok, war mit dem Auto aber trotzdem ziemlich geil)

im späteren Frühjahr mit netten Leuten von Sizilien aus kreuz und quer durch Italien über schöne Straßen zurück nach Hause gefahren.

Danach das Dolotreffen, das gehört irgendwie schon dazu und ist sowohl gesellschaftlich wie fahrerisch immer ein schönes Erlebnis.

Im Sommer eine wunderschöne Tour in den Cevennen und den angrenzenden Gebieten, in angenehmer Gesellschaft

Im Spätsommer, die Vogesen haben sehr viel Spaß gemacht, weil die Gegend und der Grip einfach top sind. Auch hier wieder gutes Hotel und nette Leute.




Um das Mopett einzumotten ist es noch zu früh und es widerstrebt mir.

Eine AT muß daher noch sein, um die letzten Millimeter am Reifen wegzurubbeln.

Und irgendwie muß ich dieses Jahr nochmal Urlaub machen :)

Grüße
Rudi

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Re: DET 2016 in den VOGESEN

Beitragvon qtreiber » Mi 31.08.2016 11:26

gerade habe ich mir für die Kuh neue Reifen bestellt, Roadtec01. Bin gespannt wie lange dieser Reifen auf meiner reifenfressenden BlackBeauty hält.

In zwei Wochen fahren wir anstatt in die Abruzzen/Toskana (wären mitten im Erdbebengebiet gelandet) nach Österreich und Kroatien. An-/Abreise mit dem Viano. Räder und Badehosen sind auch an Bord. Mit Sozia dürfte es dort schwer werden die Reifen vom Moped an die Kante zu kriegen, schont auch insgesamt das Gummi. :thumbup:

Im Oktober sind aufgrund von Renovierungsarbeiten zu Hause, die schrecklichen Handwerker kommen wieder, und einem WE an der Mosel kaum noch, eigentlich keine, Luft für andere Events. Danach dürfte die Jahreszeit ein Hindernis werden.(?)



Apropos Handwerker:
Ein Malerbetrieb, der Chef himself, ist trotz zwei von ihm vorgeschlagener fester Termine nicht gekommen. Gemeldet hat er sich danach auch nicht mehr. Bis dahin war der Kontakt untereinander gut und die bisher abgelieferten Tätigkeiten passten. Das ist nun vorbei und den Auftrag, kein ganz kleiner, hat ein anderer Unternehmer erhalten.

Kein Wunder, dass ich die Dosis der Blutdrucksenker erhöhen muss. :dampf:



Was ist Bordwerkzeug?
Gruß Bernd (AUR)

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Re: DET 2016 in den VOGESEN

Beitragvon Arne » Mi 31.08.2016 20:21

qtreiber hat geschrieben:Was ist Bordwerkzeug?


Das was der BMW-Fahrer nicht braucht aber anderen gerne leiht.

Wobei ich es bei dem Wechselschraubenzieher im Bordwerkzeug der Q ja schon in frühen Jahren geschafft habe den drehbaren Stift durchzubrechen, wie auch immer das.
Grußsz, @rne

Die Ehre verpflichtet zur Sittlichkeit, der Ruhm noch mehr, die Macht am meisten. (Berthold Auerbach)


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