Quo vadis Autozug??

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Rudi L.
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Re: Quo vadis Autozug??

Beitragvon Rudi L. » Fr 14.10.2016 11:47

Barcelona ist sogar ein guter Ausgangspunkt für eine Tour. Zum einen ist diese Stadt wunderschön und es wert das Motorrad auch mal einen Tag stehen zu lassen , um diese Stadt zu genießen.

Und dann?
Entweder über Nacht mit der Fähre rüber nach Mallorca oder grobe Richtung Nordwesten in die Pyrenäen. Von Barcelona aus gibt es eine schöne und abwechslungsreiche Strecke dahin.

Der Steffen
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Re: Quo vadis Autozug??

Beitragvon Der Steffen » So 16.10.2016 14:03

Rudi die spanische Bahn hat eine andere Spurweite. Den Aufwand die Züge auf andere Fahrgestelle zu heben tun sich nicht mal die Ösis an.
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Re: Quo vadis Autozug??

Beitragvon Gene Simmons » So 16.10.2016 21:59

Spurwechselwagen (mit verstellbaren Achsen) gibt es, aber nicht für Autozugens. :oberl:
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Rudi L.
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Re: Quo vadis Autozug??

Beitragvon Rudi L. » Di 18.10.2016 05:53

Der Steffen hat geschrieben:Rudi die spanische Bahn hat eine andere Spurweite. Den Aufwand die Züge auf andere Fahrgestelle zu heben tun sich nicht mal die Ösis an.


Stimmt, hatte ich in Deinem letzten Beitrag überlesen. Auch die Durchfahrtsgebühren habe ich vergessen.Ich war nur auf die Stadt fixiert.

Warten wir nun ab welche Strecken die ÖBB zusätzlich anbietet. Die zweimal die ich die Verbindung nach bzw von Wien genutzt habe sind mir jedenfalls in angenehmer Erinnerung geblieben.

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Re: Quo vadis Autozug??

Beitragvon Volker » Mo 31.10.2016 10:36

Holgi hat geschrieben:
Der Steffen hat geschrieben:Rudi, die Ösis ticken da anders. Die nehmen einen Nachtzug und hängen Transportwagons dran.


Die scheinen mir ohnehin aktuell an vielen Stellen pragmatischer zu agieren.


Und wenn die DB nicht auf so eine einfache Lösung kommt, dann haben sie auf den heutigen Märkten nichts mehr zu suchen. :oberl:

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Re: Quo vadis Autozug??

Beitragvon Der Steffen » Mo 31.10.2016 10:52

Zeig mir den Markt auf dem die DB ein gutes Angebot bietet. Meist ist der einzige Grund für den Umsatz der Bahn doch nur die Alternativlosigkeit. Mittlerweile sind doch selbst Fernreisebusse attraktiver für die Kundschaft.
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Re: Quo vadis Autozug??

Beitragvon Klaus_GP » Mo 31.10.2016 11:20

Volker hat geschrieben:
Holgi hat geschrieben:
Der Steffen hat geschrieben:Rudi, die Ösis ticken da anders. Die nehmen einen Nachtzug und hängen Transportwagons dran.


Die scheinen mir ohnehin aktuell an vielen Stellen pragmatischer zu agieren.


Und wenn die DB nicht auf so eine einfache Lösung kommt, dann haben sie auf den heutigen Märkten nichts mehr zu suchen. :oberl:

Die DB ist auf eine noch einfachere Lösung gekommen - sie hat die Nachtzüge auch gestrichen....
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Re: Quo vadis Autozug??

Beitragvon Rudi L. » Mo 31.10.2016 11:42

Alle reden sie von CO2 Vermeidung und dem ausuferndem Verkehr auf den Fernstraßen. Statt daß die Bahn, die seit über 100 Jahren elektrisch fährt, ausgebaut wird setzt man Fernbusse ein.

Genauso beim Güterverkehr. Es vergeht kaum ein Tag an dem nicht ein Lastzug auf unseren Straßen verunglückt bei dem oftmals Menschen ums Leben kommen. Die Bahn, so der Tenor, ist nicht flexibel genug, ja dann macht sie flexibel!

Der tödliche Unfall auf der Transrapidteststrecke bedeutete das Aus für diese geniale Technologie. Daran gemessen,warum hat man eigentlich nach dem schrecklichen Unglück in Eschede den ICE nicht abgeschafft?

Der Transrapid fährt derweil in China, schneller als jedes Auto, in ernsthafter Konkurrenz zum Kurzstreckenflug und wir setzen langsame Dieselbusse auf der Autobahn ein :nut:

Irgendwie scheinen wir uns zu einem industriellen Museum zu entwickeln :kopfpatsch:

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Re: Quo vadis Autozug??

Beitragvon olliH » Mo 31.10.2016 12:31

Tja, die Bahn hat schon vor sehr langer Zeit alle brauchbaren Konzepte für einen schnellen Transport und Umschlag von Gütern auf der Schiene torpediert, leider hat sich keine Regierung in dieser Zeit mal darüber Gedanken gemacht, trotz aller Warnungen!
Erfahrung ist das, was man zu haben glaubt, bevor man anfängt, mehr davon zu erwerben. Zitat Bernt Spiegel

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Re: Quo vadis Autozug??

Beitragvon CHris » Mo 31.10.2016 14:40

Interessant an dieser Stelle ist dann auch, woran wahrscheinlich die beiden größten Bahnprojekte unserer Zeit kranken werden.
Nämlich an der Anbindung in Deutschland.
Weder die Rheinschiene beim Gotthard, noch die Anbindung im deutschen Inntal sind auf die Veränderungen eingerichtet bzw. liegen deutlich hinter dem Zeitplan.
Kein Wunder, dass die Bahn keinen Fuß auf den Boden bekommt...
Gruß CHris
--
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Re: Quo vadis Autozug??

Beitragvon Der Steffen » Mo 31.10.2016 15:54

Rudi, die Bahn ist flexibel.

Die Bahn ist einer der größten Spediteure Deutschlands. Auf der Straße.
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Re: Quo vadis Autozug??

Beitragvon Vrank » Mo 31.10.2016 16:37

Der Steffen hat geschrieben:Rudi, die Bahn ist flexibel.

Die Bahn ist einer der größten Spediteure Deutschlands. Auf der Straße.


Und das Know how haben sie nur dadurch erlangt, dass sie Schenker gekauft haben. Die Entscheidung zwischen ICE und Transrapid ging deswegen pro ICE aus, weil die Bahn damals erzählt hat Nachts auf den ICE-Strecken schnelle Güterzüge fahren zu lassen, was mit dem Transrapid angeblich nicht ging. Und die doofe Politik hatte es geglaubt, die Vollpfosten.
Wenn man nur den Aufwand beim Bau von ICE-Strecken betrachtet, wo jeder kleinste Höhenunterschied ausgeglichen und Millionen Tonnen Erdreich bewegt werden müssen, dann kann das nicht billig sein. Gleichzeitig braucht es dann natürlich Wildbrücken, damit die Fauna weiter ihre Wege gehen kann.
Ich bin mir aber ziemlich sicher dass so lange CSU-Vollpfosten als Verkehrsminister eingesetzt werden, keine vernünftigen Zukunftskonzepte kommen. Also weiter viel Spaß auf den Autobahnen mit Lärm, Gestank und Dauerstaus.
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Re: Quo vadis Autozug??

Beitragvon Der Steffen » Mo 31.10.2016 17:08

Es sind ja nicht seit Bestehen der Bundesrepublik immer nur CSU Verkehrsminister im Amte gewesen. Und die Konzepte waren nie besser.
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Re: Quo vadis Autozug??

Beitragvon Vrank » Mo 31.10.2016 18:31

Welche Konzepte? Das mir bekannte Konzept sämtlicher Bundesregierungen der letzten 20 - 25 Jahre war Güter auf die Straße zu verlagern. Der Chef meines früheren Arbeitgebers hatte mal Anfang der 90er ein Konzept vorgeschlagen. Über die Schiene vernetzte Verteilzentren in der Nähe der Ballungsräume, Nahverkehrverteilung über die Zentren. Stieß in Berlin und Brüssel auf taube Ohren. Heute gäbe es sicher neue Lösungen, man müsste halt wollen. Die Schweiz ist da an einem Projekt dran: https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... -Bahn.html
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Re: Quo vadis Autozug??

Beitragvon Boris S. » Sa 26.11.2016 09:22

Das hört sich ja wirklich vielversprechend an bei der ÖBB! Und die Preise scheinen ja wirklich interessant zu sein. Ich freu mich!
Die Seitenhiebe in Richtung DB verwundern da nicht.... :wink:
http://www.shz.de/regionales/hamburg/di ... 37771.html
Gruß Boris S.

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Re: Quo vadis Autozug??

Beitragvon Arne » Sa 26.11.2016 17:18

Und mit BTE nach Lörrach, da wird Hamburg ja richtig zum Autozug-Mekka. Da müssen wir am 04. mal dringend in die Detailplanung für 2017 einsteigen. :xlwave:
Grußsz, @rne

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Re: Quo vadis Autozug??

Beitragvon Boris S. » Sa 26.11.2016 20:39

Arne hat geschrieben:Und mit BTE nach Lörrach, da wird Hamburg ja richtig zum Autozug-Mekka. Da müssen wir am 04. mal dringend in die Detailplanung für 2017 einsteigen. :xlwave:

Absolut :)
Gruß Boris S.

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Re: Quo vadis Autozug??

Beitragvon Rudi L. » So 27.11.2016 15:59

Das sind in der Tat gute Aussichten, man kann sich dann künftig überlegen ob Trailer von Haustür zu Hoteltür oder eben den Umweg über Hamburg.


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