Quo vadis Autozug??

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Holgi
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Quo vadis Autozug??

Beitragvon Holgi » Mi 30.10.2013 12:59

Sehr geehrter Herr.......,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

Buchungen für nationale Verbindungen sind erst ab 04. November 2013 um 10:00 Uhr möglich. Den Autozug von Hildesheim nach München-Ost bieten wir ab Mai 2014 nicht mehr an ( letzmalig am 25.04.2014). Ein Zug nach München-Ost fährt ab Hamburg-Altona.

Der Autozug der Deutschen Bahn muss ein positives Ergebnis erzielen, um das umweltfreundliche Konzept der Fahrzeugbeförderung mit dem Zug auch in Zukunft anbieten zu können. Dies ist nur durch eine ökonomisch vertretbare Auslastung der Autozüge über das gesamte Jahr und akzeptable Produktionskosten zu erzielen. Da die Auslastung der Autozüge je nach Reiseziel entweder in den Winter- oder Sommermonaten besonders schwierig ist, können wir Kostensteigerungen nicht verkraften.
Eine Einsparung an einzelnen Verbindungen war bei der Neugestaltung des Fahrplans daher unumgänglich. Wir sind davon überzeugt, mit dem neuen Angebot einen wichtigen Schritt für die Zukunft des Autozuges unternommen zu haben, um den Reisenden auf den tragfähigen Linien weiterhin die komfortable Anreise mit dem Autozug in den Urlaub zu ermöglichen.


Wir sind gerne für Sie da:
Sie erreichen das Autozug-Team täglich von 08.00 Uhr bis 22.00 Uhr unter der Telefonnummer 0180 6 996633 - Stichwort Autozug (20 ct/Anruf aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 60 ct/Anruf).

Oder senden Sie uns eine E-Mail an: dbautozug@dbdialog.de

Herzliche Grüße

Ihr Team-Autozug

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qtreiber
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Beitragvon qtreiber » Mi 30.10.2013 13:06

war ja schon länger im Köcher und hatte ich dir nach meinem Zwischenstopp in Neu-Isenburg erzählt. Hier im Norden bleibt HH, ist lt. Aussage der Bahn der rentabelste Autozugbahnhof. München und Lörrach wären ebenfalls noch OK und sollte erhalten werden.

Zudem treten immer mehr Probleme mit (fehlenden) Waggons auf. Überwiegend veraltete Dinger und niemand will investieren. Wenn überhaupt werden bisher ausrangierte Waggons von den Österreichern gekauft.

DB-Autozug sollte auch wieder komplett in die "Bahn" integriert werden.

Bei fast allen meinen Autozugreise wäre ich bereits gewesen einen höheren Preis zu zahlen. War für mich immer günstiger als alle anderen Anreisemöglichkeiten ... und schneller. Dies ist natürlich stark von der Anbindung abhängig.
Gruß Bernd (AUR)

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Beitragvon Skotty » Mi 30.10.2013 13:53

geht ab Hildesheim dann nichts mehr?
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Nett kann ich auch, bringt aber nichts

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Beitragvon Holgi » Mi 30.10.2013 14:12

Sieht so aus.

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Re: Quo vadis Autozug??

Beitragvon Arne » Mi 30.10.2013 14:46

Holgi hat geschrieben:... Wir sind davon überzeugt, mit dem neuen Angebot einen wichtigen Schritt für die Zukunft des Autozuges unternommen zu haben, ...


Klare Ansage, wo Du wolle: Die Zukunft des Autozugs findet dann halt in den Geschichtsbüchern statt.

Aber wundert Dich das dass ein defacto-irgendwie-doch-noch-Staatsunternehmen einerseits keinen Versorgungsauftrag mehr in der Fläche übernehmen will, andererseits aber sich die zukünftigen CO2-Grenzwerte der Automobile analog zur Parteispendenhöhe der Familie Quandt bzw. zur Gehaltshöhe übergelaufener ehemaliger Staatsminister einpendeln?

Der Ansatz ist aber interessant: Wir machen das Angebot attraktiver in dem wir die Zusteigemöglichkeiten reduzieren. Ich bin mir nicht ganz sicher ob das aufgehen wird. 8)
Grußsz, @rne

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Beitragvon Der Steffen » Mi 30.10.2013 15:12

Zumal ja die Zusteigemöglichkeit HH nach Stellingen verlegt werden soll. Das macht es für alle aus dem Süden nicht unbedingt attraktiver.

Bei den Preisen muß man deutlich zwischen den Sonderangeboten (die Bernd gerne nutzt) und den normalen Listenpreisen unterscheiden. Die finde ich ganz schön happig, vor allem wenn man sieht welchen Komfort man dafür bekommt.

Wie man es machen kann zeigen m. E. die Österreicher. Die hängen an einen normalen Reisezug Autotransportwaggons an. Das reduziert den Overhead beachtlich.
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Beitragvon Arne » Mi 30.10.2013 16:12

Der Steffen hat geschrieben:Zumal ja die Zusteigemöglichkeit HH nach Stellingen verlegt werden soll. Das macht es für alle aus dem Süden nicht unbedingt attraktiver.


Liegt aber näher (um nicht zu sagen: direkt!) an der AB als der jetzige Bahnhof Altona, nur die Kneipendichte ist in Stellingen geringer.

Ich finde die jetzige Anfahrt direkt am Altonaer Bahnhof zwar spektakulär, aber auch äußerst chaotisch. Die alte Variante vom Güterbahnhof habe ich nicht mehr live erlebt, es muss aber wirklich am Arm der Welt gelegen haben.
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Beitragvon K.K. » Mi 30.10.2013 17:48

Komisch, früher gab es Gepäckwagen...
.
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Beitragvon Atemloser » Mi 30.10.2013 18:00

qtreiber hat geschrieben:War für mich immer günstiger als alle anderen Anreisemöglichkeiten ... und schneller.


So ein Motorrad hatte ich auch mal :D

GR
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Katzen haben Charakter,man erkennt es schon daran, daß es keine Polizeikatzen gibt. :)

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Beitragvon Rudi L. » Mi 30.10.2013 18:56

Der Steffen hat geschrieben:Bei den Preisen muß man deutlich zwischen den Sonderangeboten (die Bernd gerne nutzt) und den normalen Listenpreisen unterscheiden. Die finde ich ganz schön happig, vor allem wenn man sieht welchen Komfort man dafür bekommt.

Wie man es machen kann zeigen m. E. die Österreicher. Die hängen an einen normalen Reisezug Autotransportwaggons an. Das reduziert den Overhead beachtlich.


Ich habe einen längeren Motorradurlaub hinter mir und für die Hinfahrt den Autoreisezug nach Alessandria genutzt. Was mich angenervt hat war, daß ich dafür nach Hamburg fahren mußte und nicht in Hildesheim zusteigen konnte.

Die Rückfahrt hätte von Narbonne aus erfolgen können, war mir aber für das Gebotene zu teuer. Für einen Bruchteil des Geldes bringt mir eine Spedition die K nach Hause und wir hatten uns 2 Stunden in einen Flieger gesetzt. Besser, schneller und deutlich preiswerter ging nicht.

Wenn allerdings Hildesheim ganz sterben sollte, dann bietet sich zumindest Richtung Italien und Balkan alternativ die österreichische Variante HH-Wien an. Ich habe es jetzt nicht im Detail geprüft, aber auf den ersten Blick scheinen die nicht nur besser sondern auch preiswerter zu sein.

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Beitragvon Holgi » Mi 30.10.2013 19:39

Rudi L. hat geschrieben:Wenn allerdings Hildesheim ganz sterben sollte, dann bietet sich zumindest Richtung Italien und Balkan alternativ die österreichische Variante HH-Wien an. Ich habe es jetzt nicht im Detail geprüft, aber auf den ersten Blick scheinen die nicht nur besser sondern auch preiswerter zu sein.


Wohl wahr.

Habe das eben mal"schnellgecheckt".

HH-Wien und zurück inkl. Motorrad im 4er Liegewagen für insgesamt 244 Euro.

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Beitragvon Skotty » Mi 30.10.2013 19:50

61 Euro pro Person sind wirklich sehr günstig
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Beitragvon Gene Simmons » Mi 30.10.2013 22:23

Hier ein paar (ziemlich fachlastige) Hintergrundinfos:
http://www.drehscheibe-foren.de/foren/r ... 17,6615917
Bild
Bild[/URL]

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Beitragvon Holgi » Do 31.10.2013 08:30

Skotty hat geschrieben:61 Euro pro Person sind wirklich sehr günstig


Nö, 244 Euro sind schon für eine Person.

Aber für Hin- und Rückfahrt trotzdem günstig und super zu konfigurieren und zu buchen.
Warum kriegen die neunmalklugen Piefkes sowas nicht hin?

Man muß/kann allerdings die Fahrt im Zug zunächst buchen und bucht dann den Motorradtransport dazu.

Das hat den Vorteil, dass man seine Zugfahrt sehr individuell ( Sparangebot, Sitzplatz, Liegewagen, Schlafwagen usw.) zusammenstellen kann und das Motorrad schlicht angehängt wird. Gut gemacht!

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Beitragvon PitB » Do 31.10.2013 08:44

K.K. hat geschrieben:Komisch, früher gab es Gepäckwagen...



Gibt es heute noch - heißt jetzt Nahverkehr... 8)

2 Jahre mitm Zug OF - AB und retour. Meine Fresse. Komfort der 60er meets Pünktlichkeit des 21 Jahrhundert '...wegen Störungen im Betriebsablauf' - der Text war 3-mal die Woche Standard - morgens - abends wurde der Regio regelmäßig dem verspäteten ICE aus WÜ geopfert...

... son altmodischer Kram ala Autoreisezug stört da nur.

DB AG Unternehmen Zukunft :wink:

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Beitragvon Der Steffen » Do 31.10.2013 08:53

Obacht bei der sparsamen Konfiguration der ÖBB Angebote. In einem normalen Zug fahren dann auch normale Reisende mit. Und die haben mitunter viel Gepäck dabei. Vor allem auf Routen die sozusagen der Startpunkt für Balkanreisen sind. Da kann es schon mal eng werden im Liegewagen.

Außerdem regnet es wenn die verladen.
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Beitragvon Holgi » Do 31.10.2013 09:02

@Steffen ist klar.
Aber man könnte gleichwohl für "schmales" Geld von HH nach Wien einen kompletten 4er Liegewagen belegen. Dann gehts "prima".

Ansonsten belegen sie beim DBAutozug inzischen konsequent mit 5 Leuten.
Was ich da schon erlebt habe. :roll:

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Beitragvon Skotty » Do 31.10.2013 09:38

Wien - Bozen ist aber ein ordentlich Stück Weg.
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Beitragvon Holgi » Do 31.10.2013 09:53

~ 600 km. Imho eine Etappe für 2 Tage sonst wirds Arbeit und der Spaß bleibt auf der Strecke.

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Beitragvon Skotty » Do 31.10.2013 10:04

Wenn wir schon über Autozug reden, und ich grad mal wieder über Motorrad nachdenke, ist für nächstes Jahr was in Verbindung mit Dolotreffen in Planung? Gern auch per PN oder Mail, muss ja nicht ein jeder mitbekommen :wink:
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