Mein Projekt: Eine Fortsetzungsgeschichte...

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K.K.
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Beitragvon K.K. » So 04.03.2007 19:45

Dann braucht er auch ne Lesebrille!
.
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M1
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Beitragvon M1 » So 04.03.2007 22:40

TFT wird elektronisch an die erforderliche Sehstärke angepaßt....geht alles :twisted:

M1 :wink:
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert :-)

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Keusen
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Beitragvon Keusen » Mo 05.03.2007 07:44

Ihr habt mich glaub ich falsch verstanden

Die Ram Mount Halterung mit ner Blechplatte auf der Ziwschenebene
des Harro Tankrucksackse befestigen, dann den Halter drauf und den
Reisverschluss beidseitig bis dahin zuziehen und nur den zweiten Kugelkopf
dazwischen rausschauen lassen, darauf das Navi montieren
Das Kartenfach zusammenrollen und vor dem Navi mitnem zusätzlichen
Riemen festmachen.

Mit dem RamMount lässt sich das Navi dann ruck zuck im Harro verstauen
und die orischinole Optik ist wieder da.

Grüße

Eugen j.keusen

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Sonny
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Beitragvon Sonny » Mo 05.03.2007 12:18

big1 hat geschrieben:
Detlev hat geschrieben:
Bild


Die Spiegelfrage scheint auch noch im Raum zu stehen...... :wink:


Tja, der Spiegel ist definitiv fällig, vielleicht irgendwas am Lenkerende zwischen Stummel und Ochsenauge?

Aber wo Detlev auch noch bei muss:

Das Urindöschen, aka Bremsflüssigkeitsbehälter.

Mag ja vielleicht orchinol sein, ist aber POTTHÄSSLICH!

Detlev, tu wat!

:-D
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Sonny

jj
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Beitragvon jj » Mo 05.03.2007 13:27

Sonny hat geschrieben:
big1 hat geschrieben:Die Spiegelfrage scheint auch noch im Raum zu stehen...... :wink:

Tja, der Spiegel ist definitiv fällig, vielleicht irgendwas am Lenkerende zwischen Stummel und Ochsenauge?
Detlev, tu wat!
:-D

Oder noch besser, weg mit den fiesen Ochsenaugen.
BMW hat so schöne Blinker, solide und gross genug für das Gepäck eines einen Wochenendeausflugs, vier solche würden das Fahrzeug deutlich weiter aufwerten.
JJ
Laut Miracoli bin ich vier Personen

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Detlev
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Beitragvon Detlev » Mo 05.03.2007 18:31

Sonny hat geschrieben: vielleicht irgendwas am Lenkerende zwischen Stummel und Ochsenauge?

Aber wo Detlev auch noch bei muss:

Das Urindöschen, aka Bremsflüssigkeitsbehälter.

Mag ja vielleicht orchinol sein...


Nö, zwischen Stummel und Blinker geht nix. Jedenfalls nix klassisches. Und sonn pseudogefräster Rizomarollerkack kommt mir nicht ans Kratt!

Der Bremsflüssigkeitsbehälter ist zwar original BMW, aber nicht für dieses Baujahr. Da sitz der Behälter hübsch unsichtbar neben dem Hauptbremszylinder unterm Tank, der Hauptbremszylinder wird mittels Bowdenzug vom Bremsgriff betätigt. Hübsche Lösung, bremst leider nicht und kommt daher nicht in Frage.
Davon ab: Dieser Bremsflüssigkeitsbehälter ist allemal schöner als die modernen Urindöschen aller Japaner und Italiener zusammen!
Gruß,
Detlev

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klausL
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Beitragvon klausL » Mo 05.03.2007 18:40

..und wesentlich funktionaler und zum Baujahr passender als irgendein handgedengelter Schwermetallaufsatz, womöglich mit american eagle!!

Klaus

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Beitragvon Detlev » Mo 05.03.2007 22:14

Danke, Klaus, sehe ich genauso! :D
Gruß,

Detlev

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Er lebt!

Beitragvon Detlev » Mo 05.03.2007 22:27

Heute abend habe ich den frisch lackierten und wieder montierten Tank befüllt!
Benzinhähne auf.... die Schwimmer halten dicht...puh!
Choke runter!
Zündnagel ins Schloss gedrückt: Die Kontrolleuchten strahlen mit mir um die Wette.
Dann der erste Druck auf den Starterknopf!
Die Kolben kommen in Bewegung, Luft wird angesaugt und reißt im Vergaser Benzin mit, das Gemisch gelangt am Einlassventil vorbei in den Zylinder, wird von Koben unter Druck gesetzt und dann kommt der erste Zündfunken und..........rabamm, der Motor läuft.
Sofort und ohne Mucken, mit leicht erhöhter Drehzahl.
Die Grundeinstellung des Vergasers und die statische Einstellung der Omega-Zündung mittels Kontroll-LED hat gereicht.
Schnell den Leerlauf an den Drosselklappenanschlagschrauben herunter reguliert und nach kurzer Warmlaufphase mit der Stroboskoplampe den Zündzeitpunkt kontrolliert.
Stimmt, die Grundeinstellung liegt absolut auf dem Punkt! Etwas Gas geben, schon wird die "F"-Markierung im Fenster angezeigt. So soll es sein.
Das reicht für heute, demnächst werden die Vergaser synchronisiert und dann warte ich nur noch auf den Anruf des Sattlers...
Gruß,

Detlev

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Beitragvon kasinoteam » Di 06.03.2007 07:50

moin detlev

das du schon so schnell wieder geburtstag feiern darfst :lol:

muss ein tolles gefühl sein
ich freue mich für dich! :wink:

HM

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simply black
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Beitragvon simply black » Di 06.03.2007 09:45

Ich lese Deinen Beitrag vom ersten Tag an.
Das Hauptgefühl, das mich dabei erfüllt ist aufrichtige Ehrfurcht. Ich denke, dass die meisten von uns froh und stolz wären, soviel zu wissen und zu könnnen, wie Du es hier dokumentiert hast.

Woher hast Du die Kenntnisse und Fertigkeiten? Nur lesen oder Praxis?

Eine tolle Arbeit, ein toller Beitrag.

Danke

Christoph
Eigentlich bin ich ein netter Kerl, und wenn ich Freunde hätte, könnten die das bestätigen.

Für Freude am Gucken:
http://www.christographics.de

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Beitragvon Holgi » Di 06.03.2007 10:02

Da will ich mal nicht widersprechen!

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Beitragvon Detlev » Di 06.03.2007 19:25

simply black hat geschrieben:
Woher hast Du die Kenntnisse und Fertigkeiten? Nur lesen oder Praxis?


Danke für die Blumen, Christoph.
Die Kenntnisse sind aus dem Interesse und letztendlich auch aus der Not heraus geboren.
Als ich 1972 anfing auf Kreidler RS Kleinkraftrad (so hieß das damals) zu fahren, reichte das Ersparte und mühsam erarbeitete Geld gerade mal für Mopped und Helm. Mit diesen 50ccm und 6,25PS bin ich in einem halben Jahr 17000km gefahren! Nach der ersten Garantieinspektion beim örtlichen Mopeddealer bin ich ob des Preises hinten über gefallen. Das Taschengeld und die Einkünfte vom Kulissenschieben im örtlichen Theater reichte knapp fürs Benzin, also musste selbst geschraubt werden. Ein wenig Werkzeug fand sich in Vaters Garage, und das Kreidler Bordwerkzeug war auch deutlich besser als heute bei BMW!
1973 habe ich mit 18 Jahren dann eine Honda CB250K (30PS bei 10500 1/min) gekauft, nur dieser japanische Pressmüll war andauernd kaputt. Also wurde auch hier geschraubt, bis zur völligen Demontage weil mal ein Rahmen krumm war oder den Motor am Wochenende raus, Kolben und Zylinder gewechselt, Nockenwellenlager erneuert, weil ich Sonntagabend damit wieder beim Bund sein musste!
Vorkenntnisse hatte ich keine, aber ich gehe an alles ran. Das war damals notwendig und heute machts Spaß!
Natürlich habe ich schon damals den fachkundigen Zweiradmechanikern Löcher in den Bauch gefragt (was ich auch heute noch gerne tue), aber heute bekommt man dank Internet eigentlich alle Infos, die man braucht frei Haus!

Habe ich schon gesagt, dass ich gerne Motorradschraube? :lol:
Gruß,

Detlev

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klausL
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Beitragvon klausL » Di 06.03.2007 20:52

Detlev,
sehe da echte Parallelen.
Bei mir wars ähnlich.
Als Werkzeugmacher hatte ich mit dem mechanischen Part keine Probleme. Einfach gebaut, was ich mir nicht kaufen konnte :wink:
Elektrik war schlimmer!
Den Elektrikern, die ich kannte, war alles, was der Duspol nicht anzeigte(~70 V), kein Strom. Notgedrungen habe ich mich autodidaktisch weitergebildet. Ging dann vom elektronischen Blinker zur Transistorzündung und so fort, bis ich damit einen zusätzlichen Beruf ereicht hatte.

Klaus

P.S. Schraube natürlich immer noch gerne!

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Torsten
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Beitragvon Torsten » Di 06.03.2007 21:47

klausL hat geschrieben:Als Werkzeugmacher .......



Welch ehrenwerter Beruf! :D
Ich fahre nicht zum Grüßen.

Bella Donner
Boxer Brüller
Dreckschlitz

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Beitragvon klausL » Di 06.03.2007 22:44

Oh ja! :wink:
Klaus

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Beitragvon Torsten » Mi 07.03.2007 16:12

Auch "König der Handwerker" genannt :bier:
Ich fahre nicht zum Grüßen.

Bella Donner
Boxer Brüller
Dreckschlitz

jj
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Beitragvon jj » Mi 07.03.2007 16:17

Torsten hat geschrieben:Auch "König der Handwerker" genannt :bier:

... besonders von den Werkzeugmachern selbst.

Jürgen
(Werkzeugmachermeistersohn)
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K.K.
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Beitragvon K.K. » Mi 07.03.2007 19:23

Sprach jemand von "Handwerk"?

Pah.
.
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Detlev
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Beitragvon Detlev » So 11.03.2007 13:34

Heute habe ich einen Sigma Fahrradtacho an meine /6 angebaut.
Für manche ist es ein Sakrileg, ich möchte einfach nur eine genaue Kontrolle meiner tatsächlichen Geschwindigkeit haben und, vor allem, ich brauche den Tageskilometerzähler, weil mein /5 Tacho sowas noch nicht hat. Das so ein Teil dann auch noch über eine Uhr verfügt, ist auch nicht unangenehm.

Die Montage des Instrumentes war simpel, ich habe zunächst mal die Halteplatte mit Silikon am Lenkerrohr angeklebt und dann zur Sicherheit noch einen der mitgelieferten Gummiringe zur Befestigung verwendet.

Bild

Dann habe ich das Kabel zum Hinterrad geführt, da es dafür nicht lang genug ist, habe ich es durchgeschnitten und mit dünner 2-Draht-Litze verlängert. Es ist übrigens egal, wie man die Kabel verlötet, der Geber ist nur ein Schalter, den man nicht verpolen kann! Die Lötstellen habe ich mit Schrumpfschlauch isoliert und das Kabel mit Kabelbindern zunächst mal am Gaszug befestigt und weiter hinten am Rahmenrohr, welches zum Schwingenlager führt.
Den Geber habe ich mit einem Kabelbinder so am Endantrieb verzurrt, dass er parallel zu einer Speiche steht.
Da die Speichenmagneten natürlich nur eine Befestigungsmöglichkeit für dünne Fahrradspeichen bieten, habe ich die dafür vorgesehene Kerbe im Kunststoffteil des Magneten mit einem Dremel erweitert bis sie um die dicke Mopedspeiche rumpasste.

Bild

Den Gebermagneten habe ich so eingestellt, dass der Spalt zum Geber knapp einen Millimeter breit ist, damit ist der Kontakt auch bei hohen Geschwindkeiten gesichert.
Die meisten Umbauanleitungen im Netz zeigen den Geber mit netten, selbstgebogenen Adaptern am Vorderrad, dort liegt mir das Ganze aber zu sehr auf dem Präsentierteller. Am Endantrieb fällt das Teil kaum auf.
Gruß,

Detlev


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