Bonneville T 100

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Detlev
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Beitragvon Detlev » Mo 04.08.2014 23:06

Fein. Ich werde die uralten Girlings meiner Commando demnächst gegen Ikon tauschen.
Gruß,
Detlev

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Obhut
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Beitragvon Obhut » Fr 08.08.2014 08:57

Die erste 400 km-Tour mit der Bonnie verlief sehr erkenntnisreich.


Rhön: Schwarzes Moor = ehemaliges KZ

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Zum Ersten: die Wilbers ohne Vorspannung und Zugstufendämpfung ganz offen, sind immer noch einen Tick besser als die Originalteile in Federvorspannung Stufe 3.
Zum Zweiten: Wilbers lieferte nach meinen persönlichen Angaben so aus, Federvorspannung 17 mm , Zugstufendämpfung 14 Klicks auf. Das ist mir zu unfomfortabel. Deshalb habe ich die Feder nur 12 mm vorgespannt und die Zugstufendämpfung 18 Klicks aufgemacht, das ist ein guter Kompromiss.
Zum Dritten: Jetzt ist die Gabel viel zu weich und bringt Unruhe ins Gebälk, die Tauschfedern sind aber schon auf dem Weg zu mir.
Zum Dreienhalbsten: Die Bodenfreiheit ist deutlich besser, die Schleifnippel werden dadurch geschont.
Zum Vierten: Offensichtlich ist die Originalabstimmung trotzdem in sich stimmig wenn auch sehr schwabbelig. :bang:
Die Metzeler Bereifung leistete sich bisher auch auf nassem Untergrund keinen Ausrutscher, ich finde zunehmend Vertrauen .

Viel Holz vor der Hüttn
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Weitere Berichte folgen wenn die Gabel optimiert ist.

Gruß Dietmar :wave:
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Holgi
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Beitragvon Holgi » Fr 08.08.2014 09:03

Kannst Du das nicht auf die Fotos beschränken.
Ein Erkenntnisgewinn Deiner Klickzählerei dürfte bestensfalls für die T 100 Eigner mit Wilbers Fahrwerk unter den Freemoflern vorhanden sein.

Ich habe übrigens gestern ein Zelt aufgebaut. Das hatte 108 Stangen und 42 Winkel.

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qtreiber
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Beitragvon qtreiber » Fr 08.08.2014 09:04

dann scheint Wilbers, wie bereits seit vielen Jahren, auch noch heute die Stoßdämper "zu hart" abzustimmen.

Wer dort als Fahreigenschaften z. B. "sportlich" angibt, fährt ohne Feder rum. :wink:


Fast jedes Wilbers-Hühnerbein habe ich mindestens 1x nachjustieren lassen. Mehrfach auch mit Federtausch.


Weiter machen. :)
Gruß Bernd (AUR)

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Torsten
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Beitragvon Torsten » Fr 08.08.2014 12:37

Das empfinde ich völlig anders.
Die Mille bin ich seinerzeit 3 Jahre mit dem originalen Sachs Federbein gefahren. Der Wechsel auf das sportlich abgestimmte Wilbers Federbein hat mir dann einen Komfort beschert, den ich bis dato von der Mille nicht kannte.
Von meinen bisher verkauften ca. 25 Federbeinen wurde auch noch keines wegen zu viel Härte umgetauscht oder nachbearbeitet. :wink:
Ich fahre nicht zum Grüßen.

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Beitragvon qtreiber » Fr 08.08.2014 13:06

wie geschrieben sind meine Erfahrungen einige Jahre her. Aber von allen Wilbersfahrern und in allen Foren war die gleiche Tendenz zu lesen: zu hart, zu sportlich. Meist zu hohe Federrate. Hat Wilbers z. B. für dieses Mopedmodell eine 160er-Feder verbaut, gab es bei Öhlins eine 150er.

Dies wurde mir sogar von Benny Wilbers selbst in Nordhorn bestätigt. Meine 1150RT hatte er seinerzeit als Refenzmotorrad genutzt.
Gruß Bernd (AUR)

Der Steffen
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Beitragvon Der Steffen » Fr 08.08.2014 15:00

Die Federhärte allein ist noch nciht die ganze Wahrheit. Vorspannung und Dämpfungsabstimmung spielen bei der Komfortfrage auch noch mit. HH hat mir auch eine härtere Feder eingebaut aber weniger vorgespannt.

Und dann tauschen auch viele Leute ein ausgelutschtes Federbein gegen ein Wilbers. Kein Wunder daß sie das als straff empfinden. Zu meinen Öhlins - Zeiten (2003 - 2007) galt übrigens laut Tests Öhlins als straffer und Wilbers als feiner ansprechend.
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Beitragvon qtreiber » Fr 08.08.2014 15:09

Der Steffen hat geschrieben:Die Federhärte allein ist noch nciht die ganze Wahrheit. Vorspannung und Dämpfungsabstimmung spielen bei der Komfortfrage auch noch mit.
deshalb hatte ich ja im ersten Beitrag von "Abstimmung" gesprochen.

Die Federrate war nur als - von Wilbers bestätigtes - Beispiel zu sehen, dass Öhlins grundsätzlich eine niedrigere Härte für die Feder gewählt hat.




Der Steffen hat geschrieben:Und dann tauschen auch viele Leute ein ausgelutschtes Federbein gegen ein Wilbers. Kein Wunder daß sie das als straff empfinden.
trifft für die Leute, die ich kenne und deren Beurteilungen - neben meiner eigenen :wink: vertraue, nicht zu.




Der Steffen hat geschrieben:Zu meinen Öhlins - Zeiten (2003 - 2007) galt übrigens laut Tests Öhlins als straffer und Wilbers als feiner ansprechend.
mein letzter Wilbers-Besuch/Wissensstand war 2004!

Benny's Aussage stammt aus 2002.
Gruß Bernd (AUR)

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Arne
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Beitragvon Arne » Fr 08.08.2014 21:39

Torsten hat geschrieben:Von meinen bisher verkauften ca. 25 Federbeinen wurde auch noch keines wegen zu viel Härte umgetauscht oder nachbearbeitet. :wink:


Nö, ich habe mich zuletzt am letzten WE wieder an einer gelungenen Abstimmung erfreut. Gewählt habe ich afair damals die goldene Mitte von allem: Mal sportlich, mal mit Gepäck, mal mit Sozius usw., von daher müsste das Setup der von mir gekauften Hühnerbeine der absolute Durchschnitt sein.
Grußsz, @rne

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Beitragvon Der Steffen » Fr 08.08.2014 23:23

Also ganz theoretisch kann man die auch verstellen......

@Bernd
Muß sich nicht widersprechen wenn wir von Abstimmung sprechen. Öhlins ist damals in manchen Dingen anders vorgegangen als der Rest und hat z. B. auch die Gabelfedern nicht progressiv gewickelt. Die Jungs von Zupin haben mir auch mal erklärt warum.

Was war das damals alles aufwendig. Heute muß man nur noch HH davon abhalten seine Federn rot zu pulvern.
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Beitragvon Obhut » So 10.08.2014 15:08

Wenns sonst nichts wird, hilft Wirth :clap:

Heute Morgen habe ich auch noch die Gabel mit Wirth Federn bestückt und neues Öl eingefüllt. Inzwischen wurde in der "kurvenarmen" :wink: Umgebung von mir ein ausgiebiger Fahrtest durchgeführt. Jetzt paßts !

Zuletzt hatte die Bonnie ein recht störrisches und mit viel Eigenleben gefülltes Fahrverhalten. Beim Demontieren der Gabel fiel mir eine lockere Achsklemmung am rechten Holm auf ( darüber gibts noch Diskussionsbedarf beim Händler ) die sicher Mitverantwortung trug.
Mit dem fein ansprechenden Federelementen läuft die Maschine nun spurstabil, handlich und mit viel mehr Bodenfreiheit. Ein zielgenaues sicheres Fahren ist jetzt möglich. Man kann mit einem guten Fahrwerk aber auch entspannt cruisen. :wink:

Der Motor könnte durchaus mehr Power vertragen 8)

Paßt scho, Obhut :wave:
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Beitragvon Obhut » So 10.08.2014 15:12

Holgi hat geschrieben:Kannst Du das nicht auf die Fotos beschränken.
Ein Erkenntnisgewinn Deiner Klickzählerei dürfte bestensfalls für die T 100 Eigner mit Wilbers Fahrwerk unter den Freemoflern vorhanden sein.

Ich habe übrigens gestern ein Zelt aufgebaut. Das hatte 108 Stangen und 42 Winkel.


Ich habe auch so im Thruxton Forum gepostet. :idea:

@ Holgi: was hast du für Riesenzelte :?:

Gruß, Obhut
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Beitragvon TL-Jürgen » So 10.08.2014 17:36

Obhut hat geschrieben:Wenns sonst nichts wird, hilft Wirth :clap:

Heute Morgen habe ich auch noch die Gabel mit Wirth Federn bestückt und neues Öl eingefüllt. Inzwischen wurde in der "kurvenarmen" :wink: Umgebung von mir ein ausgiebiger Fahrtest durchgeführt. Jetzt paßts !

Zuletzt hatte die Bonnie ein recht störrisches und mit viel Eigenleben gefülltes Fahrverhalten. Beim Demontieren der Gabel fiel mir eine lockere Achsklemmung am rechten Holm auf ( darüber gibts noch Diskussionsbedarf beim Händler ) die sicher Mitverantwortung trug.
Mit dem fein ansprechenden Federelementen läuft die Maschine nun spurstabil, handlich und mit viel mehr Bodenfreiheit. Ein zielgenaues sicheres Fahren ist jetzt möglich. Man kann mit einem guten Fahrwerk aber auch entspannt cruisen. :wink:


Der Motor könnte durchaus mehr Power vertragen 8)

Paßt scho, Obhut :wave:


Deine kurvenarme Umgebung werde ich ab kommendem Donnerstag mal unter die Räder nehmen.
:D
Gruß
Jürgen

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Beitragvon Obhut » So 07.02.2016 12:22

Vorher - nachher :D

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Feuer frei :!:

Gruß , Obhut :wave:
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Beitragvon Detlev » So 07.02.2016 13:02

Hyppsche Auspufftüten. Klingen die wenigstens wie sie aussehen?
Gruß,

Detlev

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Boris S.
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Beitragvon Boris S. » So 07.02.2016 21:18

Irgendwie passen die modernen Blinker nicht. Und Blinker wie Rücklicht passen nicht zur breiten Sitzbank. Finde ich.....
Gruß Boris S.

Die Dinge haben nur den Wert, den man ihnen verleiht. Molière

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Beitragvon Detlev » So 07.02.2016 21:47

Ich finde das Originalrücklicht nicht unpassend. Die krummen Blinkerstangen sind allerdings ne Augenpeitsche. Billichkram.
Gruß,

Detlev

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Beitragvon Der Steffen » So 07.02.2016 22:38

Betrachten wir es als Zeichen daß Obhut jung geblieben ist. Katzenauge abgebaut und Brülltüten dran.
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Beitragvon Obhut » Mo 08.02.2016 08:36

Der Steffen hat geschrieben:Betrachten wir es als Zeichen daß Obhut jung geblieben ist. Katzenauge abgebaut und Brülltüten dran.


Tja mein Guter: du liegst mit deiner Aussage völlig daneben.
Die Auspuffanlage vorher ist eine Brüllanlage von Shark, ich habe eine Originale wieder angebaut. Das Katzenauge findet sich als mittiger Rücklichtersatz wieder.
Die Kellermänner haben Dreifachfunktion, Rück-Brems- und Blinklicht :!:


Bild Gruß, Obhut
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